Leider ist das so, aber diese einseitige Marschrichtung wird ja wohlwollend und massiv auch von den Medien in die Köpfe ihrer Konsumenten gebrannt. Wer sich nur ein klein wenig damit beschäftigt, wie mächtig die psychologische Wirkung von kleinen Worten, Satzbau und den verknüpften Bildern ist, der kann es zwar verstehen, schüttelt aber immer wieder den Kopf, wie wenige Menschen das hinterfragen.
Nur ein kleines, von hunderten Beispielen ist, dass bei der einen Seite immer das Wort "Aktivisten" verwendet wird und auf der anderen das Wort "Extremisten". Oder wenn ich einen 5 Seiten langen Artikel in einem Medium veröffentliche und eine Headline verwende mit dem passenden Bild dazu, in dem Artikel selbst aber eigentlich genau das Gegenteil beschreibe, von dem was die Überschrift in Verbindung mit dem Bild übermittelt.
Was hängen bleibt ist die Message aus Headline und Bild, weil viele den Text meist gar nicht lesen, weil zu viel oder zu kompliziert oder wie auch immer. Zeigen zum Beispiel Artikel vom Postillon eindeutig. Das wird dann auf Teufel komm raus in den sozialen Medien verteilt und die Kommentare dazu sind dann oft ein Spaßprogramm Güteklasse A.
Da weiss man oft nicht, ob man sich jetzt vor Lachen auf dem Boden kugeln soll oder weinend vor dem Bildschirm zusammen bricht.
RE: 😲 Das ist mal eine (Stimm)bandbreite