Servus liebe Steemer!
Da in den letzten Tagen bei uns alles Wolkenverhangen ist, hat mich das zu einem Gedicht über den Himmel voller Wolken inspiriert. Ich hoffe es gefällt euch!
Wolkenhimmel
Es ziehen vorüber viele Wolken,
mal grau, mal weiß,
mal Quell-, mal Federwolken gleich,
manchmal, wie Zeitlupe, gar schwer,
manchmal, wie Zeitraffer,
da eilts wohl sehr.
Manigfach ist, was ich dort seh´,
man könnt´ mitunter meinen,
der Himmel wär voll Schnee,
weit sind diese Wolken weg,
den leicht, von Regen befreit,
ist ihr Korsett.
Sind sie jedoch weit schwerer,
sinken sie zu uns hernieder,
kühl, bleiern, dunklerer,
schließlich wird die Bergesspitze ihr Verhängnis,
bleibt hängen,
und aufgeschlitzt von dieser,
fällt Regen, und benetzt die Erde wieder.
Und welche Formen sie sich geben,
keine ist der anderen gleich,
ja,
ärger noch, sie bleiben nicht in ihrer Form,
zerfließen wie Wasser, dies Himmelskleid.
Die Wolken sind zerfahren,
der Himmel blau,
schließlich, ist das Spektakel um,
nur einzeln Nachzügler kommen noch herum,
oder ist es nur der Vorbot´ für das nächste Phänomen,
wenn Wolken, erneut, im Reigen dreh´n.
Parzifal