Was für ein Sauwetter

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Sauwetter,
nenn´ ich das,
was uns manchmal verdirbt,
den Spaß.

Der Wind, der pfeift uns um die Ohren,
dringt vor bis zu den Poren;
jagd, eisig Schauer über unsre´ Rücken,
wahrlich, das Gegenteil von Entzücken;
Bö´ um Bö´, die geht hernieder,
schiebt und schubst uns immer wieder;
zieht und zerrt an unsrem´ Schirme,
hebt ihn manchmal hinweg, Richtung Gestirne.

Und der Regen, der Regen, der dreiste Kompagnon,
macht das Maß endgültig voll;
kommt mal von links, und mal von rechts,
damit man ja , beiderseits bedeckt;
soll jedoch ein grauslig Wetter sein,
drum kommts von vorne, und von hinten auch noch, fein;
und da sich bei so gräulich Wetterreigen,
es sich ziemt, dass sich auch Pfützen zeigen;
so kann sich keine Seit´ beschweren,
sie käm´ nicht angemessen dann zu Ehr´n.

So kommt man dann zu Hause an,
zerzaust, und nass bis auf den Knochen dann;
und,
zumindest die Männer werdens verstehn´,
hernach fühlt man sich auch ein wenig stolz,
das man geschnitzt, aus Elemente trotzend Holz.

LG

Parzifal

Was für ein Sauwetter | Ecency