Guten Morgen liebe Steemer!
Ehrlichkeit geht mir in letzter Zeit häufiger durch den Kopf. Kann man, soll man so viel als möglich ehrlich sein? Verausgabt man sich dadurch nicht?
Ich finde ja!
Wenn man tatsächlich etwas nicht sagen möchte, wer zwingt einen dazu? Man muss ja nicht alles preisgeben. Auch ist nicht immer der richtige Zeitpunkt ehrlich zu sagen was man denkt.
Doch es gibt auch Situationen in denen man einfach schonungslos ehrlich sein sollte. Zu sich selbst und auch zu anderen. Es mag zwar weh tun, doch ist es besser man zieht den Stachel gleich heraus, als das man wartet bis er sich entzündet und heraus eitert.
Ich denke, was man am meisten daran unterschätzt ist, dass es einem danach einfach besser geht. Und zwar deutlich. Man muss nichts mehr mit sich herum tragen, kann sich auf anderes konzentrieren. Die Seele atmet einfach auf.
Foto von mir.
Doch heißt das nicht das man deswegen jedem alles einfach an den Kopf werfen kann. Es kommt hier stark auf die Situation an, die Umstände. Was ein ganz schlechter Ratgeber ist, Zorn und Sturheit. Der eine schießt meilenweit über das Ziel hinaus, der andere schweigt wenn er reden soll. Extreme halt :)
Oft ist es auch so, dass man Menschen erst an das heran führen muss was man zu sagen hat. Sie müssen erst aufnahmefähig werden. Einem quasi vertrauen. Was allerdings wieder ein anderes Thema wäre.
Wir haben ja für uns immer eine Vorstellung von einer Sache, und schließe dann von uns auf andere. Verwunderung stellt sich dann regelmäßig ein. Warum nur versteht mich mein Gegenüber nicht? Tja. Denn oft verstehen wir eine ehrliche Aussage über etwas als eine ungerechtfertigte Anschuldigung. Und das oft nur weil wir nicht verstehen was der andere eigentlich meint.
Hier empfiehlt es sich auch die eigene Meinung mit Beispielen zu untermauern. Ehrlichkeit ist schön und gut, doch man darf niemals von sich selbst auf andere schließen.
Jaja. Das Leben.
Schönes Wochenende euch allen!
Parzifal