Wie soll man das beschreiben,
was in deinem Leibe,
tiefer noch als Eingeweide,
festgeschrieben steht in ernster Weise.
Es ist ein Ziel.
man sieht es dort,
es ist so weit fort,
dort in der Ferne,
an unbekanntem Ort.
Man wünscht so sehr
man wär schon dort,
dort an jenem,
diesem einem Ort.
Wohin die Seele seinen Blick sich richt´,
die Gedanken fliegen hin,
als wär´ Entfernung nichts,
als wären Zeit und Raum egal,
gestern,
morgen,
hie und da,
wen interessiert den diese Wahl?
Ach,
so könnte man jetzt denken,
sind doch nur alles Grillen,
die verwelken,
verwelken wie das tote Gras,
weils doch nur Träume sind,
nicht wah?
Es stimmt ja auch was man so hört,
das die Träume sind gestört,
den all der laute Krach,
und
viel tausend Reize,
lassen die Nacht zu gern
mit Schlaf dann geizen.
Doch ists dieses nicht allein,
sind nicht nur Träume,
nein
auch Sein,
das Vorhandensein von dem Vertrauen,
auf das die Menschen
von jeher bauen.
All unser Wissen kommt noch oben drauf,
schließlich macht man sich Gedanken,
wo sie sein könnten
jene Schranken,
die Schranken und die Stolpersteine,
die unser Glück
so oft vermeiden.
Erfahrung gibt ihnen allen das Geleit,
zeigt auf was Traum,
was Wolkenkuckucksheim,
den jede Idee
und jeder Gedanke,
sind Schall und Rauch
und der Grauheit Verwandte.
So fließen denn Wünsch´ und Sehnen,
zusammen mit den eigenen Gedanken,
mit Wissen und Erfahrung,
überwinden alle Schranken.
Gewissheit nennt man dieses dann,
wenn,
was vorher weich und anschmiegsam,
verfestigt sich
zu demant´nem Fels,
der niemals wankt
und niemals fällt.
Parzifal