Eine Blume im wallenden Haar

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Das wallende Haar

Am Scheitel, da beginnts zu fallen,
wie flüssig, gülden Strom zu wallen,
es blitzt und funkelt dieser Strom,
wie aus Glimmer und Photon.

Vorbei fließt güldner Strom sodann,
schmiegt sich sanft an Ohr´ und Schläfe an,
schreichelt zart die Wang im Lauf,
schenkt auch dem Hals nen´ Kuss, gehaucht.

Und auch der Nacken und die Schultern sind geweiht,
durch dies´natürlich Mantelkleid,
schützt zuletzt den Rücken fein,
dein funkelnd, gülden, wallend Haar, ja dein!

Die Blume im Haar

Wie schön doch einfach´Dinge sind,
wie hier zumal die Blum´im Haar,
die großen, weißen Blütenblätter, wunderbar,
die unsres Herzens Sinn gewinnt.

Und sticht heraus aus grauer Masse,
ist doch so klein, und doch so angenehm,
gleich Kron´, gleich Diadem,
kündet Frohsinn, Anmut, Klasse.

Grüßt sie dann von Ferne her,
dazu sich mischt betörend Blütenduft,
die Sinn´, sie walln´ in wohlger Lust,
dies einfach Ding, so schön, so hehr.

Eine Blume im wallenden Haar | Ecency