Jap, genau das geht mir durch den Kopf als ich den Findling am Elbstrand entdecke. Wir tingeln durch Hamburg, machen Erledigungen und stoßen zum Abend hin auf den Strand. Im Hintergrund der Hamburger Hafen. Container werden gestapelt und verladen, kleine, große und riesige Schiffe schippern hin und her und produzieren künstliche Wellen.
Wir genießen den Abend, folgen den am Strand joggenden Menschen und sehen in allzu weiter Ferne den Alten Schweden. Einen Findling mit einem Gewicht von ca. 217 Tonnen und einem Umfang von fast 20 Metern. Damit gehört er zu den größten und ältesten Findlingen Deutschlands.
Während der Elster-Eiszeit ist er von Ostsmåland (Schweden) „eingewandert“ und wurde am 15. September 1999 bei Baggerarbeiten in der Elbe gefunden, am 23. Oktober 1999 aufgestellt und am 6. Juni 2000 „eingebürgert“.
Nicht mehr ganz so glänzend, aber immer noch imposant!
Stellt man sich neben den „Stein“, so fällt man gar nicht auf. Kein Wunder bei einer Breite: zwischen 5,2 und 7,9 m und einer Höhe von etwa 4,5 Metern. Wir waren beeindruckt!
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