RE: RE: Gendern für das Gemeinwohl: Gerecht sprechen im Weltall
You are viewing a single comment's thread from:

RE: Gendern für das Gemeinwohl: Gerecht sprechen im Weltall

Words
176
Reading
1 min
Listen
Play
5y

Da möchte ich doch noch einen Text beifügen, der ganz eindeutig belegt daß die deutsche Sprache sich einfach nicht verändern sollte:
Kann man so nämlich viel besser verstehn.

Unter der Linde von Walther von der Vogelweide

Under der linden
an der heide,
dâ unser zweier bette was,
Dâ mugt ir vinden
schône beide
gebrochen bluomen unde gras.
Vor dem walde in einem tal,
tandaradei,
schône sanc diu nahtegal.

Ich kam gegangen
zuo der ouwe:
dô was mîn friedel komen ê.
Dâ wart ich enpfangen,
hêre frouwe,
daz ich bin sælic iemer mê.
Kuste er mich? wol tûsentstunt:
tandaradei,
seht wie rôt mir ist der munt.

Dô het er gemachet
alsô rîche
von bluomen eine bettestat.
Des wirt noch gelachet
inneclîche,
kumt iemen an daz selbe pfat.
Bî den rôsen er wol mac,
tandaradei,
merken wâ mirz houbet lac.

Daz er bî mir læge,
wessez iemen
(nu enwelle got!), sô schamt ich mich.
Wes er mit mir pflæge,
niemer niemen
bevinde daz wan er und ich —
Und ein kleinez vogellîn,
tandaradei,
daz mac wol getriuwe sin.

@mrhoofman: Da möchte ich | Ecency