RE: RE: Habeck setzt eins drauf!
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RE: Habeck setzt eins drauf!

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Ich versuche es mal:

Wohlstand sollte nicht nur durch die quantitative Menge an Geld, Eigentum, ergo: Nutzen bestimmt werden.

Wohlstand ist auch nicht ein prall gefülltes Moralkonto (Und ich vermute Robby meint etwas in der Richtung ;))

Für uns Heutigen wäre es ein riesiger Wohlstand, wenn die Wirtschaft getrennt von Kultur und Recht existieren könnte. Somit könnte die Herrschaft des Geldes keinen Einfluß mehr auf Bildung und Gesetz nehmen, und sich in seinen eigenen Belangen entfalten. Ideologie könnte verbannt werden, und mit dem Kapital einer wahrhaft gebildeten, sich in sich selbst entfaltenden Gesellschaft neue Innovationen in Gesellschaft und Technik ermöglichen. Es scheint mir heute so zu sein, daß die Wirtschaft alle Bereiche des Lebens bestimmt, und somit den Menschen unter der Knute der Nützlichkeit geknebelt wird. Das kann nur schief gehen.

Eine Gesellschaft auf dem Weg der Gesundung wäre somit der größte Wohlstand, da diese eher in der Lage ist eine Wirtschaft zu gestalten, die tatsächlich den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Der heutige homo oeconomicus (bald digitalis) kann nur Wohlstand vernichten, da Gier (und egozentrierte Dummheit) nur Vernichtung bringen kann.

Das klingt sicherlich alles oberflächlich. Aber ich bin davon überzeugt, daß unter dem Banner einer Vernunft aus der Liebe heraus, die Lösungen besser gelingen, als wie wir es heute erleben, unter der Knute der niedrigsten Bedürfnisse.

@meinekleinewelt: Ich versuche | Ecency