Mich verlässt der Eindruck nicht, daß die Corona-Politik, die Wahlen, die Wirtschaft alle entglitten sind und wir eine radikale Neustrukturierung erleben, die wir auf alten Wegen nicht beeinflussen können. Das sage ich nicht als Ausdruck der Resignation, sondern es ist nur eine nüchterne Betrachtung.
Persönlich glaube ich, daß eine Veränderung nur noch stattfinden kann ausserhalb gewohnter Strukturen – was einerseits beängstigend, andererseits befreiend ist. Wir haben uns als Weltgemeinschaft vollkommen verrannt in einem Knäuel an Korruption und müssen den gordischen Knoten durchhauen.
Nach 18 Monaten Briefen, Appellen und Demonstrationen ist es ziemlich deutlich geworden, daß das Leben des "normalen" Bürgers nicht mehr Wert hat als eine Zahl innerhalb einer Excel-Tabelle.
Ich mag zwar vollkommen in meiner Einschätzung der Situation daneben liegen, aber ich glaube das Momentum ist auf Seite der Korruption, und es muß sich erst ausspielen, bevor eine wahre Veränderung stattfinden kann. Und letzteres hat meine volle Aufmerksamkeit. Vermutlich wird es nicht ohne das mutige Zusammenschließen von Individuen in stabile Gemeinschaften gehen, um wieder Stabilität und uneingeschränktes Grundgesetz zu ermöglichen.
Ich habe einfach kein Vertrauen mehr in auch nur eine Person des politischen Lebens, und mein Vertrauen in die wissenschaftlichen Institutionen, sowie Ärzteschaft ist dahin.
Vielleicht entdecken wir gerade wieder die Bedeutung des Begriffes "mündiger Bürger".
RE: Corona und die Bundestagswahl in Deutschland – der Elefant im Raum