Zuerst: Schöner Text!
Meine 2 ¢: Bis vor einem halben Jahr habe ich mich noch empört und fluchte angesichts dem um sich greifenden Irrsinn. Inzwischen entlockt sich meiner inneren Stimme nur noch ein "Och ja". Die Infantilisierung der Gesellschaft hat einen Zustand erreicht, der durch die Infiltrierung von Amt, Bildung, Politik und Medien so verstärkt ist, daß nur noch eine ordentliche Tracht Prügel hilft. Baerbock ist eine so inkompetente, mittelmäßigst begabte Person – unfähig irgendeine Position in der Politik innezuhaben – daß ich gar nicht verstehe, wie sie überhaupt Aufmerksamkeit kriegen kann. Aber es passt zum derzeitigen Zustand der Welt. Es herrscht die Idiologie hysterischer, pubertierender Kinder. Und wer erinnert sich nicht an seine eigene Pubertät? Man himmelte seine Idole an und dachte sich die Welt nur in Schwarz-Weiß. Bis dann der erste Arbeitstag kam und die Lebenserfahrung die Welt etwas komplexer erscheinen ließ.
Was mich an mir selbst ärgert ist, daß ich einigen unterschwelligen Entwicklungen nicht mehr Aufmerksamkeit geschenkt habe, da sie mir so albern vorkamen und ergo nicht beachtenswert. Siehe political correctness, Genderideologie, kritische Rassentheorie, Identitätspolitik oder allgemein: Kulturmarxismus. Diese ganzen Dinge erschienen mir der reifen Vernunft so unwürdig und albern, daß die Überraschung groß war, als sie plötzlich Einzug auf allen Ebenen der Medien, Politik und Gesetzgebung fanden und nun das neue "richtige Denken" darstellen.
Baerbock ist ein gutes Beispiel dieser dümmlichen, weltfremden und pubertierenden Ideologie. Alles Schein, schöne Worte ohne Realitätsbezug und vor allem: Blindheit in der Selbstreflexion! Wo Regenbogen, Inklusion, Gleichstellung, Antirassismus und Umweltschutz draufsteht, verbirgt sich Faschismus (und Opportunismus) darunter.
Und wie bei einem hormonell geforderten, pubertierenden Teenager bei einem Bockigkeitsanfall, hilft kein vernünftiges Reden, sondern nur noch Entzug des Taschengeldes. Salopp gesprochen.
Deshalb schaue ich gerade fasziniert zu wie eine ganze Gesellschaft sich zum Affen macht indem es Leuten wie Baerbock und dem ideologischen Anhang Applaus schenkt und jubelnd die nächste (smarte) Diktatur herbeiruft.
Ich schnappe mir jetzt einfach mal den Stanislaw Lem aus dem Regal. Der konnte den menschlichen Irrsinn sehr lustig umschreiben.
PS: Mir fehlen die Denker und Macher! Das Niveau von Politik und Masse ist extrem am Boden. Die klugen Köpfe und mutigen Macher stehen mit einem Regenschirm vor dem Tsunami an Blödheit. Hoffentlich braucht der Wandel zum Vernünftigen nicht zu lang …
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5y
RE: Baerbocks fremde Federn: Ein Leben für den schönen Schein