Zurzeit hagelt es wirklich schlechte Nachrichten en masse. Und die letzte Hiobsbotschaft hatte es wirklich in sich, obwohl sie nicht ganz unerwartet kommt. Aber dieses mal geht es richtig ans Portmonee und ich bin mir noch nicht sicher, wie ich der ganzen Angelegenheit Herr werden kann. So wie immer, wenn es ums Geld geht, bin ich am Grübeln und Gedanken wälzen, und versuche irgendwie einen Ausweg aus dem über mich hereinstürzenden Dilemma zu finden.
Ich möchte nicht zu sehr ins Detail gehen, aber einer unserer bzw. meiner Auftraggeber hat sich ohne große Vorwarnung dazu entschlossen, die gemeinsame Zusammenarbeit aufzukündigen. Grund sind wohl größtenteils interne Probleme auf der anderer Seite, welche aber nun dazu führen, dass auch wir auf der unserer Seite Probleme haben werden. Das Kontraktjahr hat eigentlich längst begonnen aber der Beginn der diesjährigen Operationen wurde zuletzt immer weiter hinausgeschoben, bis es nun endgültig komplett abgesagt wurde. Nach vielen Jahren doch erfolgreicher Zusammenarbeit zur gegenseitigen Zufriedenheit war es insbesondere für mich ein herber Schock und auch eine Enttäuschung. Aber manchma ist man den Gewalten, die da über einen hereinbrechen, ungeschützt ausgeliefert und es gibt einfach keine Möglichkeit, dem Schicksal zu entgehen.
So schnell werde ich diesen Auftrag nicht ersetzen können, was mir nun ungeplante und eigentlich auch ungewollte Freizeit verschafft. Die direkten finanzieleln Auswirkungen sind bereits spürbar, auch wenn ich diese glücklicherweise am Ende wohl verkraften kann. Mit Anstrengungen an anderer Stelle lässt sich das wohl auffangen, aber leider dann doch nicht kompensieren.
Dazu braucht es ein paar ganz neue Idee, für die ich zurzeit aber leider nicht die nötigen Einfälle zu haben scheine. Zu viel lief in der letzten Zeit unrund und immer wieder wurde neuer Sand in mein Getriebe geworfen. Und es findet sich auch einfach keiner, dem man mal so einfach die Schuld zu schieben könnte. Ändern würde das wohl auch nicht viel, außer das ich vielleicht ein wenig Dampf ablassen könnte. Was wohl auch mal nötig wäre, hat sich doch eine ganze Menge angestaut, was mich bedrückt und nervt, und irgendwann muss das alles auch mal raus.
Den richtigen Zeitpunkt dafür habe ich aber noch nicht gefunden, vielleicht muss ich da mal nachhelfen. Nicht das es noch zu einem spontanen und eventuell zerstörerischen Ausbruch kommt, der mehr schadet als er nützt. Wut kann manchmal auch zu etwas nützlich sein, aber wohl nur in den richtigen Bahnen, welche ich nun unbedingt finden muss. Nicht dass es am Ende noch mehr Schaden zu beklagen und zu beheben gibt.
So richtig weiß ich gerade nicht weiter und werde wohl erst mal ein paar Tage alles sacken lassen. Aber vielleicht hilft es ja ein wenig, dass ich mir zumindest ein wenig meinen Frust von der Seele schreiben konnte. Obwohl ich lieber schreien würde, was ich mir aber besser für morgen aufhebe. Aber dann richtig...