Mir gefällt die Umsetzung der Aktienrente auch nicht, aber so wie du den Aktienmarkt darstellst genau so wenig, wobei ich in einigen Punkten auch deiner Meinung bin.
Solche Langfristcharts wie oben haben wir unseren Kunden beim Beratungsgespräch auch immer gezeigt.
Hätten sie 1975 $10,000 investiert, dann hätten sie heute die Summe X und könnten ihre fette Alte gegen ein 20-jähriges Supermodel eintauschen.
Natürlich hat man am meisten Neukunden gewonnen, wenn man nahe dem all-time-high war und der Crash kurz bevor stand.
Kam der Crash dann und sie verloren 50% ihres Geldes beruhigte man sie mit den Worten:
Es sind ja nur Papierverluste...
Sie müssen langfristig denken..
Das war nicht nur früher (wann auch immer du in der Branche tätig warst) sondern ist heute leider auch noch der Fall. Egal ob auf der örtlichen Sparkasse/Volksbank, wenn einem Opa ein Fonds angedreht wird oder bei der "Vermögensberatung", die dich berät, wie sie an dein "Vermögen" kommt.
Dazu möchte ich Anmerken, dass das sicher nicht nur bei den genannten Institutionen passiert. Diese stehen für alle da draußen. Und wie immer: Ausnahmen bestätigen die Regel - es gibt darunter nicht nur schwarze Schafe, sondern auch gute Berater! Meiner Meinung nach ist aber die Chance den zu finden vergleichbar mit einem blinden Huhn und dem einen Korn (ok, von mir aus auch 3-4 Körner).
Das ist aber ein Problem der Beratung und nicht des Aktien- und/oder Kryptomarktes!
Schauen wir uns ein paar weitere Lieblinge der Fondsmanager an.
(Alles monthly charts, d.h. ein Balken = 1 Monat)
Hier machst du jetzt im Prinzip das Gegenteil vom obigen Beispiel. Du willst nichts verkaufen, sondern die schlechten Beispiele zeigen, also beleuchtest du ein paar wenige schlechte Beispiele. Ja das gab es, gibt es und wird es immer geben, es geht aber auch so:
Nur um mal ein paar andere Beispiele zu nennen.
Grundsätzlich ist die Volatilität von Indizes natürlich geringer als von Einzelaktien.
Genau.
Der Fondsmanager will aber beweisen, dass er schlauer ist als der Markt.
Einige mit Sicherheit. Alle? Würde ich jetzt nicht behaupten wollen.
Außerdem verlieren Aktienindizes auch schnell mal 50-80%.
Seit 1998 4 große Abverkäufe im S&P500.
Klar, im Nasdaq hatten wir 2000 -80%. Warum dürfte jedem klar sein. Wenn nicht, dann bedient bitte Google oder die Suchmaschine eures Vertrauens.
Wer will, dass es den Rentnern gut geht, der muss dafür sorgen, dass die Produktivität im Lande steigt.
Zusätzlich muss es attraktiver werden hier zu arbeiten und Unternehmen zu gründen.
👍
Mein Vorschlag wäre folgender:
persönlicher Körperfettanteil = persönlicher Steuersatz.
Das würde auch das Gesundheitssystem immens entlasten.
Ich als gesund lebender Mensch, könnte es ja schon fast fair finden, wenn zumindest die ungesund lebenden einen höheren Krankenkassenbeitrag leisten. Dann aber weiter...wo fängt man an und wo hört man auf. Sollten dann Extremsportler wie ich es teilweise bin (Ski, Downhill, etc.) nicht auch Mehrbeiträge leisten, da diese Verletzungsanfälliger sind? Oder nehmen wir den Otto-Normal-Fahrradfahrer oder -Skifahrer, welcher ohne Helm unterwegs ist. Mehrbeitrag, weil ungeschützt! Und der Motorradfahrer ohne Schutzausrüstung? Mehrbeitrag, weil ungeschützt...
Ist aber ein anderes Thema, deswegen stoppe ich hier und komme nochmal kurz zum eigentlichen Thema zurück:
Mein Vorschlag wäre, ein steuerbefreites Aktiensparen, wie es in den USA möglich ist. Dann müsste aber auch einiges in der Schule anders bzw. überhaupt mal gelehrt werden.
Achja, alles nur meine Meinung und kann komplett falsch sein - keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Macht euch selbst Gedanken, bevor ihr irgendwo einen Button klickt.
RE: Aktienrente