Hallo liebe Community,
nun geht es also weiter mit unserem besuch auf der Boone Hall Plantation. Nach unserer Traktor Rundfahrt gingen wir durch den Garten des Herrenhauses und konnten die wunderschönen Pflanzen dort bestaunen. Überall hing von den Bäumen das Spanish Moss.
Spanosh Moss oder Spanisches Moos, auch bekannt als Louisianamoos oder Ziegenbart, ist eine Luftpflanze, die in den Küstenregionen Amerikas, von den Südstaaten der USA bis nach Argentinien und Chile, heimisch ist.
Es besteht aus langen, dünnen, silbrig-grünen Trieben, die hängend oder drapierend wachsen können und bis zu 6 Meter lang werden. Die Blätter sind klein, schuppenartig und 2 bis 6 cm lang. Spanisches Moos hat keine Wurzeln, sondern heftet sich mit speziellen Saugwurzeln an die Äste von Bäumen und anderen Pflanzen. Spanisches Moos wurde früher von indigenen Völkern für verschiedene Zwecke verwendet, zum Beispiel zum Polstern von Matratzen und Kissen, zum Füllen von Kleidung und zum Bau von Booten.
Das Herrenhaus an sich war schon ein wirklicher Hingucker. Wie im Süden der USA üblich natürlich mit einem großen Vorbau und weißen Säulen vor der Haustür. Einigen von Euch wird das Haus und der Bereich davor eventuell bekannt vorkommen. Hier wurde in den 80er Jahren die Serie Fackeln im Sturm gedreht und Boone Hall Plantation war der Stammsitz der Familie Maine genannt Mont Royal auf dem ein großer teil der Handlung der Serie spielt. Für mich ein erhebender Moment hier zu stehen, da ich als Kind die Serie geliebt habe.
Leider durften wir bei unserer Tour durch das Haus keine Bilder machen. Sehr schade, da es wirklich sehenswert war, da alles hervorragend restauriert wurde im Inneren. Im Erdgeschoss befanden sich die formellen Wohnräume der Familie, darunter ein Wohnzimmer, ein Esszimmer, eine Bibliothek und ein Spielzimmer.
Die Räume waren mit feinen Möbeln, Teppichen und Kunstwerken ausgestattet.
Das Obergeschoss war leider nicht zugänglich, da hier noch heute der Familie von Zeit zu Zeit leben.
Nach unserer Tour durchs Haus besichtigten wir die Sklavenhütten. Hier konnten wir dann nochmal die ganze Grausamkeit der Sklaverei sozusagen hautnah ansehen durch die vielen ausgestellten Dinge aus der damaligen Zeit. Da läuft einem schon ein Schauer den Rücken herunter. Sehr interessant waren hier auch die Informationstafeln zu einigen Sklavenführern, Präsident Lincoln und dem Leben in der damaligen Zeit.
Wirklich geschafft von den vielen Eindrücken und auch von der Hitze fuhren wir bei der Abreise nochmals durch die große Allee mit ihren Jahrhunderte alten 96 Lebenseichen. Gepflanzt wurden vor knapp 400 Jahren 98 dieser Bäume. Alle bis auf 2 überlebten so manchen Hurricane und andere Katastrophen. Nur 2 Bäume fielen in den Jahrhunderten Blitzen zum Opfer. Wirklich erstaunlich, wenn man so darüber nachdenkt.
Viele Grüße und bis bald Euer
Al
Hello dear community,
Now we continue with our visit to the Boone Hall Plantation. After our tractor tour, we walked through the mansion's garden and were able to marvel at the beautiful plants there. Spanish moss was hanging from the trees everywhere.
Spanish moss, also known as Louisiana moss or goat's beard, is an air plant that is native to the coastal regions of America, from the southern states of the USA to Argentina and Chile.
It consists of long, thin, silvery-green shoots that can grow hanging or draping and can grow up to 6 meters long. The leaves are small, scale-like and 2 to 6 cm long. Spanish moss has no roots, but attaches itself to the branches of trees and other plants with special suction roots. Spanish moss was previously used by indigenous peoples for various purposes, for example for upholstering mattresses and pillows, for stuffing clothes and for building boats.
The mansion itself was a real eye-catcher. As is typical in the south of the USA, of course, with a large porch and white columns in front of the front door. Some of you may recognize the house and the area in front of it. The series North and South was filmed here in the 80s and Boone Hall Plantation was the ancestral home of the Maine family called Mont Royal, where a large part of the action in the series takes place. It was an uplifting moment for me to stand here, as I loved the series as a child.
Unfortunately, we were not allowed to take any pictures during our tour of the house. It was a shame, as it was really worth seeing, as everything inside had been superbly restored. The ground floor contained the family's formal living quarters, including a living room, dining room, library and playroom.
The rooms were furnished with fine furniture, carpets and works of art.
The upper floor was unfortunately not accessible, as the family still lives here from time to time.
After our tour of the house, we visited the slave cabins. Here we were able to see the cruelty of slavery up close and personal through the many exhibits from that time. It sends a shiver down your spine. The information boards about some slave leaders, President Lincoln and life in those days were also very interesting.
Really exhausted from all the impressions and the heat, we drove through the large avenue with its 96 centuries-old live oaks again when we left. 98 of these trees were planted almost 400 years ago. All but 2 survived many hurricanes and other disasters. Only 2 trees fell victim to lightning over the centuries. Really amazing when you think about it.
Best wishes and see you soon, Yours
Al