Wir sind mitten im Postmodernismus. Die Emotionen und die "Lebensrealität" des einzelnen bestimmen was wahr ist und was falsch.
Ich identifiziere das Marktgeschehen als Inflation. Fakten interessieren mich nicht. Der Dollar mag steigen, Bitcoin mag crashen, trotzdem ist das für mich Inflation. Ich fühle mich nun mal so. Außerdem kann ich Assets nennen deren Preise explodiert sind, also Inflation. Punkt. Mein Körper - meine Lebensrealität.
sagen sie, bis sie nichts mehr haben und dann mit der Mistgabel in der Hand an dein Eigentum wollen.
In diesem Artikel geht es darum warum man Dollar💰, Anleihen🪙, Gold📀 und Krypto💻 braucht.
Bürgerversteher - Öffentlich Rechtliche
Ich habe meine Bildung aus der Glotze 🤓
Von "Experten"🥸, "Wirtschafts-Weisen" 🧙♂️,
"Zentralbank"🪄, "Wirtschaft vor 8" 📺,
und Milliardären die keine finanziellen Interessen mit ihren Aussagen verfolgen...
Jack-Hyperinflation-Dorsey🤡
Hyperinflation erst in den USA und dann in der ganzen Welt...oder wie war das?
Die trockene Realität
gemessen in was? In Tiefkühlpizzen oder irgendwelchen durch politische Maßnahmen (und nicht durch "Gelddruck") gepumpte Assets? 🤪 Welche Hyperinflation Jack, welche Hyperinflation? 🧐
Der US-Dollar zieht an wie noch nie zu vor. 🤷♀️
Nicht etwa weil der US-Dollar ein solides Asset darstellt, sondern wie ich in früheren Artikeln vom Oktober 2021 ausführte: der US-Dollar - oder streng genommen USD denominierte Assets --> die Assets sind in denen Verbindlichkeiten bedient werden.
Dollar-Milchshake-Hypothese - der Dollar saugt alle Liquidität auf.👉🥤👈
Alle anderen Fiatwährungen schmieren entsprechend ab. Aber auch hier nicht etwa wegen Gelddruck, sondern durch eine deflationäre Dollar-Kredit Knappheit ("Creditcrunch", "Liquiditätsschock", "Euro-Dollar Krise", "Finanzkrise").
Keine Abwertung sondern Abfluss:
Reigierungen und Unternehmen brauchen Dollar, die Chinesen besorgen sich diese Dollar über Tokyo, mit entsprechenden Auswirkungen auf den Yen.
[Yen und Yuan fallen nicht nur gleichzeitig, sie fallen auch mit den Ausfällen bei den Repo-Vereinbarungen also Zahlungsausfällen im größten Markt der Welt - dem defacto globalen Finanzsystem]
sehr schematisch könnte man sich den Kreditcrunch wie eine Art Kamineffekt vorstellen. Draußen gehen die Volkswirtschaften zurrück, es platzen Immobilienblasen, Aktienblasen, Bevölkerungsrückgang führt zu Nachfragerückgang, Shutdowns und Kriege zerreißen die Versorgungsketten, Werke stehen still - verschulden sich immer weiter ...
da der US-Dollar Denominator ist, steigt er ensprechend mit den Dollar Krediten, was aber die Wettbewerbsfähigkeit der USA schädigt. Genau das hatten wir bereits in Japan. Durch den Anstieg des Yen 1985 bis 1995 verschlechterte sich die internationale Wettbewerbsfähigkeit Japans.
[Von Pass3456, CC BY-SA 4.0, Wikimedia]
das sind die Effekte einer >>Deflation<<. Das ist keine Glaubensfrage.
Der Unterschied ist dass bei einer Inflation: Oma und Opa und die paar jungen Leute aus ihren Löchern kriechen und mit einer vermehrten Menge Banknoten die bestehenden Güter jagen. Es gibt also zumindest einen realwirtschaftlichen Hintergrundprozess - einen Stimulus.
Bei einem Eflux/Liquidity Crunch durch Devisen Swaps 💱, werden einfach nur CNY über YEN in Dollar umgewandelt (Offshore Dollar und keine US-Dollar wohl bemerkt). Das hat nichts mit Nachfrage der Konsumenten zu tun. Kein Stimulus.
Ein bildliches Beispiel:
machts einen Unterschied ob man in den Zylinder Luft bläßt/zieht und dadurch der Kolben bzw. Griff (Preis) deswegen oben steht oder ob man einen verschlossen Zylinder hat in dem sich nur aufgezogener Raum also Vakuum befindet? ...In beiden Fällen steht der Griff oben (solange jemand dran zieht)...aber das eine ist etwas (Luft), das andere ist Nichst (Vakuum). Also ja!
Durch den Preisanstieg durch Creditcrunch hat niemand etwas. Im Gegenteil, es führt dazu dass die Nachfrage nach Güter weiter sinkt.
"Jetzt halt mal die Luft an!"
am Ende steigen die Preise, was machts für mich für einen Unterschied? Ob man es jetzt "Deflation" oder "Inflation" nennt, drauf geschissen!
Den Unterschied macht es wenn:
- man all die angeblichen Inflationshedges und speziellen ETFs kauft wenn irgendwelche Gurus "Feuer" rufen.
Wenn man Gold und Bitcoin abstößt nur weil sie wider Erwarten augenscheinlich nicht der "Inflationshedge" sind, dabei wird man sich wünschen Gold und vielleicht auch Bitcoin zu besitzen wenn es tatsächlich zu einer Hyperinflation kommt.
man seine USD Stablecoin Positionen in Memecoins getauscht hat weil man dachte die Inflation würde sie fressen
Fazit
wenn man ein Wertmaß oder "Cash" halten will, dann hält man nicht Euro oder Yen, man hält vielmehr einen Korb aus verschiedenen liquiden Assets:
- kurzfristige Staats-Anleihen
- USD-denominierte Assets (ein Teil könnten verzinste Stablecoins sein)
- Devisen wie CHF
- Edelmetalle wie Gold und Silber (die aber erst dann funktionieren wenn es sich tatsächlich um Inflation handelt)
und von dieser Position aus kann man dann in einem Crash mehr Unternehmen, Krypto was auch immer kaufen und sich vorwerfen lassen dass man ein böser, satanischer, reptiloider Kapitalist ist.
PS. keine Ahnung ob der Euro bald wertlos ist, aber der Kurs könnte schlagartig einbrechen, ganz ohne Inflation. Mit diesen Euro wäre man dann ein unglücklicher Nachkäufer, wenn man dann nicht plötzlich sogar seine lang akkumulierten Assets abstößt weil man seine Miete zahlen muss. Ich weiß dass viele junge Investoren im März 2020 keinen Cent zum Nachkaufen hatten.