Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang
der Unzufriedenheit
Sören Kierkegaard
1813-1855, Dän. Theologe & Philosoph
Vergleichen ist eine sachliche, also emotional neutrale, Angelegenheit, um Relation herzustellen. Es hilft uns 2 Dinge in eine Wertung zu bringen, zumindest im Vergleich zum anderen.
Bei Menschen geht das aber nicht, weil wir alle einzigartig sind und man Einzigartigkeit im Bezug auf etwas „nicht Vergleichbares“ nicht werten kann.
Deshalb ist es so unsinnig, Menschen miteinander zu vergleichen. Menschen die dies tun, sind schwach in ihrem Sinn ;-)
Wir sollten in jedem Menschen das Größte, das Göttliche sehen. Wir können von jedem Menschen etwas lernen, sogar von einem paranoiden Massenmörder. Und wenn er uns auch nur zeigt, wie wir niemals werden wollen und worauf wir achten sollten, damit wir niemals so werden, dann hat er uns durch seine Taten und sein Dasein etwas gelehrt.
Wir brauchen nicht jeden zu mögen, dafür haben wir unseren freien Willen.
Wenn ich aber beginne, Menschen zu werten und vergleichen, dann konzentriere ich mich automatisch auf Schwächen und Stärken und lenke den Fokus vom Göttlichen ab.
Anstatt jemanden zu vergleichen und zu werten frage dich lieber, was kannst du von diesem Menschen alles lernen. Dann konzentrierst du dich automatisch auf das Gute und Göttliche in ihm und lernst auch noch etwas dabei.