Dazu fällt mir ein Interview mit einem ehemaligen DDR-Bürger ein, das ich mal gesehen habe. Der Mann sagte, abgesehen von der üblichen Propaganda in diesem Regime wurden die Schüler mit einem hohen Maß an Bildung versorgt, wenn auch aus "ideologischen Gründen". Sinn der Sache war es, dass die Menschen alles über das wahre Wesen des Kapitalismus erfahren und ihn daraufhin ablehnen sollten, was bis dahin auch hervorragend funktionierte. Womit die Kommunisten nicht gerechnet hatten war, dass die gut gebildeten Schüler daraufhin auch anfingen, den Sozialismus zu hinterfragen und ihn sogar noch stärker abzulehnen, womit das besagte Regime dem eigenen Sturz quasi schon viele Jahre zuvor "den Boden bereitet" hat.
Mein persönliches Fazit: Die heutigen Machthaber haben aus den Fehlern ihrer Vorgänger gelernt. In Kitas, Schulen und Unis lernen die Menschen nicht, was sie wissen "sollten", stattdessen lernen sie, was sie worüber zu denken haben, um in dieser Gesellschaft zu "funktionieren". Es liegt an ihnen, "aufzuwachen" und sich jegliches Wissen, das nicht "nur" anderen nutzt selbst anzueignen, um daraufhin jedes Mal bekämpft zu werden, wenn ihre Meinung auf einem Gebiet von der abweicht, die zuvor von Politik & Medien als die einzig Richtige vorgegeben wurde.
RE: So vor mich hingedacht - Über das "Lernen"...