Die Pandemie und die Unlust, mit Masken, Abstand und noch längeren Warteschlangen als sonst irgendwo rein zu gehen, wo man Eintritt bezahlt, hat uns die neue Wanderleidenschaft beschert. Auch diesen Sonntag ging es wieder ins Bergische. Dieses Mal haben wir eine tolle Runde erwischt, viel Wald, wenig andere Menschen, keine uns über den Haufen fahrende Mountain-Biker und urige von der Natur gegebenen Spielstätten für unsere Kiddies. Die sind da derart in ihrem Element, dass sie gar nicht mehr wissen, dass Tablet & Co. jemals erfunden wurden.
Der Fluss, der hier mitten durch den Wald fließt, ist die Wipper, wie der Oberlauf der heutigen Wupper immer noch heißt. Die Gewässer sind namensgebend für die Stadt Wuppertal und dem kleineren Ort Wipperfürth.
Da die Kurzen heute aber unbedingt auf eine Talsperre wollten, von denen es in dieser Gegend unzählige gibt, haben wir eine als Ziel in unsere Route eingebaut.
Die Lingese-Talsperre ist zwar eine kleinere, aber dafür eine der ältesten Talsperren Deutschlands. Erbaut wurde sie 1898-1899 und in den 90ern des letzten Jahrhunderts aufwändig saniert und verstärkt.
Nach gut 7 Kilometern sind wir mit den Kiddies keineswegs erschöpft, sondern bestens gelaunt zum Parkplatz zurück gekehrt. Mal schauen, wo es uns nächste Woche hinführt!
Allen Steemians/Hiveans ein schönes Wochenende!