Fieber ist Hinweis auf eine phlegmonöse Ausbreitung in der Tiefe - und spricht für den Erysipelverdacht.
Intravenöse Gabe von hochdosiert Penicillin (sofern keine Penicillinallergie besteht) erscheint mir ratsam - zusätzlich zu Rivanolumschlägen - auch um Dauerschäden und persistierende Schwellung zu verhindern.
Je eher die Therapie einsetzt umso besser - und laufen und längere Märsche sind eher zu vermeiden. Zehen wackeln und Wadenpumpe zur Thromboseprophylaxe ja, aber ansonsten Schonung der Extremität mit Beinhochlagerung sicherlich sinnvoller.
RE: Manchmal kommt es anders als man denkt.