Im Guten auseinander gehen zu können ist Ausdruck eine reifen Leistung aller Beteiligten.
Mit einer Scheidung endet weder die Liebe noch das Leben - im Gegenteil der Abstand bringt Freiheit und die Freiheit bringt Erkenntnis und mit der Erkenntnis wächst die Liebe - in welche Richtung auch immer und in welcher Form auch immer.
Eine Verbindung wird durch Menschen geschaffen oder auch beendet - alles was passiert weist einen tieferen inneren Zusammenhang auf.
Die Ehe mag sinnvoll sein, wenn überhaupt dann nur um die Kinder und deren Existenz abzusichern. Das kann man aber auch mit einer Risikolebensversicherung, womit sich die Ehe als solches zumindest in einem sozialistischen Staatsgebilde überholt hat.
Achtet einander und respektiert einander - ob mit oder ohne Eheurkunde ist dabei vollkommen sekundär. Der familiäre Verband ist eine Bindungsfrage - und keine Frage der Beurkundung durch einen Standesbeamten.
Wichtig ist zueinander zu stehen - alles andere ist Kosmetik.
Wenn das gewährleistet ist, dann sollte es auch den Kindern zugute kommen - erst Recht wenn in der ehemaligen trauten Zweisamkeit Streit und Zwietracht vielleicht die Oberhand gewonnen hatten, weil Frauen nun mal anders ticken als Männer.
In wieweit das von der sozialistischen Propaganda vermittelte Frauen- und Männerbild eine Rolle gespielt hatte, vermag ich nicht abzuschätzen. Das steht mir auch nicht zu.
Das die Scheidung die Anwälte nicht reich gemacht hat, sondern euch die gegenseitige Wertschätzung erhalten hat, kann man gar nicht hoch genug bewerten. Rosenkriege sind zumeist ja Folge einer Selbstwertproblematik, in welcher die narzistische Kränkung nicht überwunden wird und zu endlichem Leid aller Beteiligten führt.
Schön, dass dies hier offenbar nicht der Fall gewesen ist.
Bon Courage allen Beteiligten in ihrem neuen und hoffentlich spannenden Lebensabschnitt - Weisheit, Erkenntnis, Liebe und Freude...
Peace!
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RE: Es trennt sich, was getrennt gehört. // What belongs apart, comes apart.