Die Kardinalfrage ist nämlich die, wessen Klasseninteresse ein führender Politiker
vertritt, wessen Interessen er sich annimmt: Vertritt er, der einmal ‚demokratisch‘
gewählt ist, nach seiner Wahl die Interessen seiner Wähler, der Arbeiter und der anderen
Werktätigen oder schlägt er sie in den Wind, gibt ihnen einen kräftigen Tritt und
widmet sich im Folgenden den Interessen derjenigen, die ihm seinen Wahlkampf
finanziert haben, wie dies in so gut wie allen westlichen und auch östlichen bürgerlichen
Demokratien der Fall ist.
Ausbeutung und der Missbrauch menschlichen Wirkens findet in jedem staatlich organisierten System in mehr oder weniger starker Ausprägung statt. Ob dabei das Proletariat - sprich die Malocher - die Ideengeber und Entrepreneurs ausbeuten oder umgekehrt ist im Grunde sekundär - da die Spiegelung des Verhaltens der anderen, nicht die Unzulänglichkeiten des eigenen Wertemodells zu kaschieren vermag geschweige denn entschuldigt - beides ist moralisch ethisch in gleichem Maße verwerflich.
Der sogenannte Wertewesten, wie wir ihn zur Zeit erleben ist dabei keinen Deut besser als die sogenannten "Kulaken" in der Zeit der stalinistischen Gewaltherschaft. Doch wie sieht die Lösung dieses Problems aus?
Ganz einfach - wir sollten ein neues Wertesystem erschaffen, welches Machthabern und Regierungen jeglicher Art - egal wie diese ticken - es nicht erlaubt ihr eigenes Wirken - sprich Versagen - zu einem Problem des Einzelnen werden zu lassen, so wie wir es derzeit erleben.
!hivebits
RE: Eilmeldung aus China!