Die Verbindung zwischen Business und Regierung gab es im Sozialismus auch schon vor der Zeit des Faschismus.
Igor Schafarewitsch nennt dabei als Beispiel eine Epoche in Südfrankreich und führt als Beispiel den Sozialismus der Ketzer auf (S. 59) - wobei ich hier als big businuess den damaligen Adel in Südfrankreich bezeichnen möchte der mit dem Ketzertum der Katharer gemeinsame Sache machte.
Der Adel Südfrankreichs unterstützte die Sekte aktiv, da er hier eine Möglichkeit sah, sich an den Ländereien der Kirche zu bereichern. Mehr als 50 Jahre lang stand Languedoc unter der Herrschaft der Katharer und war, wie es schien endgültig für Rom verloren. Der päpstliche Legat wurde von den Katharern ermordet usw...
Diese Ketzerbewegung des Sozialismus Kirchen verwüstet, Missionare verprügelt, bedroht und beleidigt. Erst im 13. Jahrundert wurden laut Igor Schafarewitsch nach mehr als 30 jährigen Albigenserkriegen schliesslich die Ketzer besiegt.
Ich betrachte daher die Verbindung zwischen den primitiven Staatsfunktionären und dem Konzernadel eher als eine Analoge zu den Erscheinungsformen des Sozialismus in der Geschichte der Menschheit.
Man kann dies wegen des Bündnischarakters und gewisser Symbolik durchaus auch als Faschismus definieren, wobei der Begriff Faschismus - frei nach Roland Baader - eigentlich nur dazu diente die Missstände einer sozialistischen Ideologie so zu verschleiern, dass sie nicht mit der Unmenschlichkeit des Gröfaz in Verbindung gebracht wird.
RE: Der primitive Staat - Sozialismus als totalitäre Herrschaftsform