Es liegt in der Natur der Sache, nicht immer allem die gleiche Bedeutung beizumessen, insofern ist es völlig legitim, dass du die Kontrolle der Geldflüsse als weniger kritisch ansiehst als ich.
Ich sehe es so, dass in der heutigen 'modernen' Welt leider alles vom Geld abhängt, und jemanden durch Unterbindung von Transaktionen seiner Liquidität zu berauben, bedeutet letztlich, ihn komplett schachmatt setzen zu können. Er kann nicht mehr verreisen, sein Leben nicht mehr finanzieren, geschweige denn politisch aktiv werden. Dass es mittlerweile nötig ist, auch ohne konkreten, begründeten Verdacht, seine gesamte finanzielle Historie offenzulegen (und dementsprechend gründlich dokumentieren zu müssen), um dieser Paralyse (hoffentlich) zu entgehen, halte ich für ungeheuerlich.
Und ganz ähnlich sieht es ja bei der von der EU mit Nachdruck geforderten Chatkontrolle aus. Neben den Geldströmen ist es jegliche Kommunikation, die umfassend kontrolliert werden können soll.
Ich gehe davon aus, dich mit meinen Ausführungen wohl nicht überzeugen zu können und respektiere deine unterschiedliche Sicht der Dinge.
RE: Wie meine gescheiterten Versuche der Eröffnung eines Bankkontos auf den Philippinen mich in die traurige Realität der heutigen Überwachungswelt zurückholten.