RE: RE: Das Glaubensbekenntnis eines möglichen Nazis
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RE: Das Glaubensbekenntnis eines möglichen Nazis

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Zugegebenermaßen ist der von dir fokussierte Satz kritikwürdig. Dein Gegenzug ist jedoch auf gleichem Niveau und trägt nicht zur Verbesserung des Diskursniveaus bei. Du kannst es doch besser, mein lieber Freund.

Du bist doch Mathematiker ... darum erkennst du sicher die "Wenn-Dann-Struktur" in meinem Satz ...
Das bedeutet, wenn es legitim ist/wäre, Behauptungen einfach so in den Raum zu stellen, dann kann/könnte das jeder so machen ... aber ist/wäre das sinnvoll?

Es ist richtig, dass ich ebenso auf Belege verzichtete wie pollux.one@pollux.one. Es ist aber z. B. genauso richtig, dass der - bestimmt nicht linke - Gründer der AfD, Lucke, diese verließ, weil er dort "ausländerfeindliche Ansichten" verortete.

Und was die Angst davor betrifft, als Nazi bezeichnet zu werden, ist meine persönliche Beobachtung die, dass 'rechte/konservative Ansichten' immer häufiger mit dem Zusatz geäußert werden "Jetzt nennen mich bestimmt gleich alle Nazi.", um damit genau das prophylaktisch zu verhindern. Ich selbst habe allerdings kaum je gelesen oder gehört, dass jemand für die Äußerung konservativer Ansichten tatsächlich als Nazi bezeichnet wurde (was ich allerdings durchaus immer wieder höre, ist die Titulierung als "Kommunist" oder "Sozialist").
Es ist absolut richtig, dass ich konservativ-rechten Ansichten zuweilen Kontra gebe, es ist jedoch nicht richtig, dass "Kontra geben" ein Synonym für "als Nazi bezeichnen" sei. :)
(Und, weil das m. E. auch häufig missverstanden wird: Einer Meinung zu widersprechen ist nicht gleichbedeutend damit, sie zu unterdrücken.)

@jaki01: Zugegebenermaßen | Ecency