Wir sind, selbst über die Kulturen hinweg, einander erstaunlich ähnlich.
Diese Aussage ist mir zu schwammig. Was unsere Bedürfnisse und Lebenseinstellungen betrifft, gibt es zwischen Individuen - offensichtlich - große Unterschiede. Auch der der Menschheit zur Verfügung stehende Allelpool ist alles andere als klein.
Das ist sicher richtig, doch gebe ich zu bedenken dass der Anteil eingebildeter Krankheiten vielleicht genau so hoch ist, wie der von tatsächlichen Leiden.
Krank ist, wer sich krank fühlt. :)
Wie willst du zwischen jemandem unterscheiden, der Selbstmord begeht, weil er unglücklich ist und jemandem, der das tut, weil er sich nur einbildet(?), unglücklich zu sein? Ist es nicht anmaßend hier eine exakte Grenze ziehen und von außen ein Urteil fällen zu wollen?
Unter Letztgenannten befindet sich zudem noch ein nicht unerheblicher Anteil mit mutwillig herbei geführten Leiden, wie z.B. Alkoholiosums ...
Auch hier urteilst du m. E. zu pauschal. Fast jeder in dieser Gesellschaft kommt irgendwann in seinem Leben (mutwillig) mit Alkohol in Berührung. Dass der eine dann der Sucht verfällt, aber der andere es bei gelegentlichem Trinken belässt, liegt selbstverständlich zum Teil an genetischer Disposition.
RE: Innere Stimme oder Depression