Ein lebender Toter - der Euro

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Isabella Klais / Aufbruch - Wir für Deutschland!

Eine Währung, die seit ihrer Schaffung ständig zwischen Intensivstation und Leichenhalle dahinvegetiert und ohne permanente Krücken nicht lebensfähig ist, stellt eine Zeitbombe dar.
Der Euro hat seinen Geburtsfehler nie überwunden. Das war auch nicht zu erwarten. Eine gemeinsame Währung setzt eine gemeinsame Wirtschafts~ und Finanzpolitik voraus. Daran fehlte es von Beginn an. Seither wirft man gutes Geld schlechtem nach, um die Fiktion aufrechtzuerhalten. Besser wäre sein Ende mit Schrecken, als dieses Drama in endlosen Akten, dessen Folgen den Akteuren schon lange entglitten sind. Die Katastrophe ist nur aufgeschoben - zu enormen Kosten, vor allem für Deutschland.
Eine solide Währung kann kurzzeitig mal in Turbulenzen geraten. Der Euro aber kann nur mit größtem Aufwand am Scheitern gehindert werden. Diesem Konstrukt ist das Desaster immanent.
Macron will die Rechnung für Frankreichs Mißwirtschaft einfach nach Deutschland schicken. Netter Versuch! Schäubles neues Konzept verspricht auch keine Lösung, da sie noch immer am Euro festhält. Hier liegt einzig die FDP auf dem richtigen Kurs, die jedoch auch nicht den Weg konsequent zu Ende denkt.
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https://www.welt.de/finanzen/article169472152/Zum-Abschied-praesentiert-Schaeuble-ein-boeses-Geschenk.html

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