Mullys Children Family hat dieses Konzept der Kinderdörfer sehr gut umgesetzt.
Es kann meines Erachtens aber nicht die Familie ersetzen - hier besonders die Großfamilie und Mehrgenerationenfamilie der leiblichen Eltern - eingebunden in den Kontext ihres Wirkungsortes.
Die folgende Aussage erinnert mich eher an sozialistische Modelle, wie Igor Schafarewitsch sie im Todestrieb in der Geschichte der Menschheit beschreibt.
Als Bezugspersonen haben sie ihre gesamte Kindheit hindurch die „Eltern“ der Großfamilie, die zumeist nicht ihre leiblichen Eltern sind.
Es ist der Traum aller Sozialisten Kinder zu Gemeinschaftsgut zu machen und den Ursprung der Familie möglichst maximal zu deformieren.
Ich denke das Modell der Kinderdörfer eignet sich nur für jene Kinder, die ihre Eltern verloren haben, sprich als Waisen durchs Leben gehen oder wo die Eltern auf Grund schwerer Gebrechen und Einschränkungen ihrer Lebensfähigkeit nicht in der Lage sind dem Kind die nötige Fürsorge zu bieten, sprich die Kindesvernachlässigung der seelischen Entwicklung des/der Kinder schadet oder im Stande ist Schaden zuzufügen.
!BEER
RE: Persönlichkeitsbildung? Wo? Freie Bildungsstätten!!!