RE: RE: Mit Kaffee und Lakritz gegen das neue 2019-nCoV-Virus?
You are viewing a single comment's thread from:

RE: Mit Kaffee und Lakritz gegen das neue 2019-nCoV-Virus?

Words
335
Reading
2 min
Listen
Play
7y

Hallo Ditsch,

wie gesagt die Idee kam mir beim Kartoffelschälen...

Pflanzen haben hervorragende Abwehrstrategiene im Laufe der Evolution entwickelt. Ich denke vom Glycyrrhizin werden wir noch einiges hören - ebenso auch zum Kaffee und seinen antiviralen Eigenschaften.

Penicillamin wird in Pilzen gebildet, die auch Penicillin synthetisieren - ist ebenso eine faszinierende Substanz.

Wenn Spahn behauptet es gäbe keine Therapie für dieses Virus, dann ist das wissenschaftlich nicht korrekt, weil es eine Reihe von potentielle Therapeutika gibt, die bislang aber nicht weitergehend im Sozialismus klinisch evaluiert worden sind.

Die Sozialisten geben die Gelder lieber für Blödsinn und Bomben aus, als für sinnvolle Projekte.

Das Bayer die Produktion von Resochin (Chloroquin) im Oktober eingestellt hat nennt man wohl Anachronismus. Gerade Chloroquin erscheint mir ein ganz heisser Kandidat für eine antivirale Therapie, wie im übrigen auch Amiodaron und das Antipsychotikum Chlorpromazin.

Wenn ein nCoV Patient beispielsweise supraventrikuläre Tachyarrythmien entwickelt würde ich dem Amiodaron direkt geben - zum einen für die Herzrhytmusstörungen und zum anderen zur möglicherweise viralen Replikationsinhibition.

Indometacin ist ein weitere Kandidat für eine antivirale Therapie bei nCoV Infektionen, so denn die Tierversuche sich auf den Menschen übertragen lassen.

Da es schon zugelassen ist wäre auch hier ein offlabel use zu diskutieren. Vermutlich könnte man neben der antiviralen Wirkung auch noch bei Ödem der Lunge eine Ödemreduktion herbeiführen und eine überschiessende Immunreaktion modulieren und damit den Gasaustausch zwischen Blut und Umgebungsluft verbessern.

Da Chlorpromazin an den APT-2 Rezeptor bindet, den viele Viren für die Fusion mit der Wirtszelle zwecks Endozystose verwenden, kann man auch eine Kombinationstherapie diskutieren um alle Ebenen möglicher virale Replikation zu inhibieren und damit die Infektivität der Viruspartikel zu reduzieren.

Gelingt es dann noch beispielsweise mittels Penicillamin die Funktion der viralen RNA in der Zelle auszuschalten, dann hat man mit einer solchen Triple Therapie der viralen Invasion zumindest versuchsweise eine Breitseite verpasst, die dem Immunsystem die Chance gibt eine suffiziente gamma-interferon vermittelte Immunantwort auszubilden.

Ich denke, das CD40 Agonisten dabei sogar die antivirale Wirkung durch Steigerung der Chemokine Ausschüttung verstärken könnten.

Beste Grüße

!COFFEEA