RE: RE: Der Tod...
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RE: Der Tod...

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Lieber Prophet,

Du hast keine Ahnung was im Gesundheitssozialismus in diesem Land abgeht. Wie auch, wenn Du nicht hinter die Kulissen gucken kannst.

Zwangsimpfungen, wie Spahn sie vorsieht sind nicht durch Ärzte auferlegt worden, sondern durch die Politik. Es geht auch nicht um die Frage ob man impfen soll oder nicht, wobei der Wert bestimmter Impfungen zweifelsohne gegeben ist, sondern es geht viel mehr um die Frage ob die medizinische Versorgung in Deutschland besser sein könnte, wenn man die Planwirtschaft im Gesundheitswesen abschaffen würde.

Ärzte sind nicht daran interessiert, dass die Patienten chronisch krank sind, denn durch die Planwirtschaft kriegen sie eh nur einmal pro Quartal ein Almosen von der GKV, das durch die Einnahmen bei den Privatversicherten in aller Regel quer subventioniert werden muss.

Auch sind Ärzte an Leitlinien gebunden wenn es um die Behandlung von Patienten geht - Leitlinien die mitunter kritisch hinterfragt werden müssen.

Interesse an chronisch Kranken hat nur die Politik und die Pharmalobby - bestimmt aber nicht die Ärzteschaft, die eh vor Arbeit nicht weiss wohin das alles noch führen soll...

Nur wer chronisch Krank ist, ist auch bereits sich dem Diktat der Scheinhelfer eines Staatssozialismus zu unterwerfen. Wenn Krankheiten chronifizieren, dann auch weil die Gesundheitspolitiker in diesem Land und ihre sozialistischen Ansichten keine freie Forschung zu den Ursachen von Krankheiten unterstützen, sondern liebe den letzten Unsinn mit Steuermitteln subventionieren.

Die Einkommen der meisten Ärzte sind angesichts der Regressrisiken und der planwirtschaftlichen Knebelung in der Mehrzahl der Fälle ein Witz und im internationalen Standard eher im Mittelfeld.

Als Friseur kannst jemanden mehrmals im Quartal jedesmal für 27 Euro die Haare scheinden, waschen föhnen und in der Medizin hierzulande wirst Du mit einem Almosen von vielleicht 14 Euro Umsatz pro Quartal und Patient abgespeist. Dafür geht am Wochenende noch nicht einmal ein Schlüsseldienst am Heiligabend raus. Die nehmen für ne Schlossöffnung mal eben 250 Euro.

Ne Reanimation die mitunter einige Stunden dauern kann wird mit vielleicht 50 Euro honoriert - da ist dann Material und so weiter auch noch mit zu bezahlen.

Stell Dir vor der Staat schreibt Dir vor, dass Du nur noch 1/10 dessen bekommen sollst, für den Aufwand den Du leistet. Wäre das ok für Dich?

Ich habe den Eindruck, dass auch bei dir schon die sozialistische Propaganda und Schlacht der Lebensfeinde gegen die Ärzteschaft ihre Spuren im Denken hinterlassen hat,

Natürlch gibt es auch Ärzte die ausserhalb des System der KV-Sklaverei viel verdienen. Meist haben die aber auch besonders hohe Risiken an der Backe, wie Radiologen die sich für ein paar Millionen ein MRT und CT leisten müssen und das abbezahlt werden will.

Meinst Du allen ernstet du kasst High Techgeräte wie ein OCT, die mal eben soviel wie eine Eigentumswohnung kosten, einfach so mit Kaffeepreisen finanzieren?

Falls ja, dann bist Du auch im Sozialismus schon angelangt. Das Problem ist doch, dass Deine Beiträge zur Krankenversicherung zweckentfremdet werden und gar nicht in die Krankenversorgung und Behandlung zu 100 Prozent einfliessen, sondern nur dazu dienen die Lücken in den anderen Sozialsystem zu stopfen.

Ausserdem gilt es zwischen Medizinern und Ärzten zu unterscheiden. Erstere sind meist weniger am Menschen interessiert und mehr an ihrem Eigennutz, letztere sind aus Berufung in die Medizin gegangen und dabei auch Mensch geblieben...

Beste Grüße.

!COFFEEA