Guten Morgen,
da ich den ganzen Tag unterwegs war nun zu nächtlicher Stunde eine Rückmeldung auf den sicherlich sehr wohlfeil geschriebenen Kommentar, der einem Mephistoles in nichts nachsteht. Es muss keinem gefallen was ich schreibe und ich finde es gut, wenn jemand auch sein Missfallen zum Ausdruck bringt und dies auch mitteilt, denn dies eröffnet die Möglichkeit mit Missverständnissen aufzuräumen.
Doch Deine nahezu pathologisch staats- und linksfeindlich schäumende Propaganda kann ich nicht unkommentiert auf der Blockchain stehen lassen. Zumal die Kultusministerin der schwarz-gelben Koalition in NRW ein FDP-Mitglied ist und wenn überhaupt, eher des Rechts- als Linkslastigen verdächtig sein könnte.
Zunächst möchte ich klar stellen, dass ich kein Staatsfeind bin - und auch keiner Partei oder sonst irgendeiner Verbindung oder Organisation angehöre - ausser jenen deren Zwangsmitgliedschaft mir vom gegenwärtigen Staatsapparat unter Ausnutzung des Gewaltmonopols und der Einschränkung meiner im Grundgesetz niedergelegten Grundrechte zwangsweise auferlegt wird. Pathologisch ist nur der Sozialismus - nichts anderes. Das hat mit dem Staatsapparat zunächst ersteinmal nichts zu tun, sondern mit den Menschen, die den Sozialismus verinnerlicht haben und folglich auch praktizieren. Diese Menschen werden den Sozialismus in aller Regel auch niemals wieder ablegen, weil sie ihn sozusagen schon mit der Muttermilch aufgesogen haben - und das alles ist auch keine Frage der parteipolitischen Gesinnung derselben.
Auch betreibe ich keine Propaganda - bin auch kein Mitglied der Propagandaindustrie oder von wem auch immer.
Ich hege keine Sympathien mit wem auch immer, wenn er ein Anhänger der sozialistischen Ausbeutung der Leistungsträger dieses Landes ist und meint die Freiheiten, die Grundrechte und den Nomos des menschlichen Individuums einschränken oder gar zu beschränken müssen.
Es ist mir dabei schnurz-piep egal ob solcher Art Sozialisten einen roten, schwarzen, grünen, gelben oder braunen oder vielleicht auch blauen Anstrich haben oder parteipolitisch wo auch immer als Karrieristen des Sozialismus aktiv sind.
Ich gehe inzwischen auch nicht mehr wählen - weil ich die fortgesetzten Brüche des Grundgesetzes missbillige. Der Staatsbegriff ist ein komplexes Thema - und mit einem Staat der sich an die Vorgaben des Grundgesetzes hält habe ich keine Probleme - und dies sollte für alle in diesem Land gelten - egal ob links, mitte oder rechts oder gar an den rechten oder linken Rändern des Extrems.
Sozialismus und die sozialistischen Irrlehren in den Köpfen der Menschen sind keine Frage der Parteizugehörigkeit, denn man findet sie auch im vermeintlich ach so rechten Spektrum ebenso, wie auch bei der FDP, als auch bei CDU/CSU, den Grünen und den Linken - bei den einen mehr und bei den anderen weniger.
Meine Kritik richtet sich nicht gegen eine bestimmte Partei, sondern gegen den Wahn der Sozialisten, welche gerade und im besonderen - unbeschadet ihrer Parteizugehörigkeit, die vom Grundgesetz vorgegebene öffentliche Ordnung auf subtile Art und Weise in einem schleichenden Prozess aushöhlt und gefährdet. Das ist keine Frage der Partei, die solchen Sozialismus praktiziert, sondern des Konzepts, dass die Protagonisten solcher Ideologien verfolgen.
Das die FDP ebenso sozialistisches Gedankengut transportiert, wie auch in der CDU oder auch bei den linken oder den Grünen ist nichts neues und sollte selbst Ihnen bekannt sein, sofern man nicht mit Scheuklappen durchs Leben und die Gesellschaft rennt.
Ich darf hier an das Verhalten der gesamten FDP Riege im Bundestag bei der Zustimmung zum ESM oder auch EFSF, einem der schlimmsten Vergehen des Geldsozialismus erinnern, welche die gesamte Gesellschaft in Deutschland noch vor enorme Probleme im Sinne nie gekannter Armut stellen wird. Volksvertretung sieht definitiv anders aus - ist aber nicht Usus in einer vom Lobbyismus geprägten Land, dass zu großen Teilen schon in den Kindergärten mit sozialistischen Irrlehren herumzieht und der Jugend das Blaue vom Himmel verspricht, damit diese sich später für den Rest ihres Lebens willfährig und bedingungslos den sozialistischen Enteignungsprozeduren unterwirft.
Das die Transparenz beispielsweise bei der Verwendung der durch die Enteignungspraktiken von ESM und EFSF dabei nicht gewährleistet ist, ist nur ein weiteres Zeichen dafür, dass hier die Öffentlichkeit über sehr wahrscheinlich staatsfeindliche Praktiken nicht informiert wird. Denn nach meiner Definition ist das Volk der Staat. So wie ein Bienenvolk ein Staat darstellt. Davon klar zu trennen ist der Staatsapparat, welcher dem Volk zu dienen hat und nicht den Partikularinteressen der Parteifunktionäre oder anderer Spitzen am oberen Ende der Machtpyramide zu prosten sollte.
Insofern ist es schon eine ziemliche Frechheit zu behaupten ich wäre ein Feind des Staates und der Menschen in diesem Land, deren Freiheiten durch einen Staatsapparat immer mehr eingeschränkt werden und deren Eigentum durch den Geldsozialismus ruiniert wird.
Bemerkenswert finde ich dass sie mit Sozialismus nur das linke Parteienspektrum verbinden - dabei findet sich der Sozialismus parteiübergreifend. Ein Björn Höcke bei der AfD weist ebenso sozialistische Anwandlungen auf, die es aus Sicht des Liberalismus genauso wenig zu tolerieren gilt.
In diesem Land gibt es gar keine wirklich libertäre Bewegung, die dem Recht - und hier im besonderen den im Grundgesetz niedergelegten Grundrechten der Bürger, welche im Grundgesetz als Abwehrrechte gegen Übergriffe durch den Staatsapparat niedergelegt wurden, Geltung verschaffen würde. Vielmehr findet an vielen Stellen - insbesondere im Hinblick auf Art. 19 GG - eine fortgesetzte Rechtsbeugung statt, weil eben die Einschränkung der jeweiligen Grundrechte seit Gründung der BRD 1948 nicht in den Gesetzen gemäß der Fessel des Gesetzgebers im GG detailliert dargelegt wird.
Und wenn sie meinen Beitrag genau gelesen hätten, dann hätten sie festgestellt, dass ich den braunen Sozialismus genauso verurteile, wie roten, schwarzen, grünen oder auch gelben Sozialismus.
Goethe als Fürstenschranze zu bezeichnen wird dem Genie Goethes und seinem Wirken über die Literatur hinaus nicht gerecht, zumal er sich, gerade dank seiner zuteil gewordenen Freiheit, sich Themen widmen konnte, die er als Knecht und Arbeitssklave von wem auch immer niemals hätte bearbeiten können. Die neomarxistische Wiedereinführung der Leibeigenschaft in Form des sozialistischen Schuldenknechts in Deutschland sollte jedem Gegner der Leibeigenschaft Warnung und Mahnung zugleich sein.
Der Genius Toethe hatte den Wohlstand sich verdient, einen Wohlstand, dem die Gleichmacher einer Neidkultur einem Universalgenie niemals mehr heute zubilligen würden. Der Erfolg Goethes wäre ohne die durch wen auch immer erworbenen Freiheiten, die er auch seinem eigenen Wirken zu vedanken hatte, niemals möglich gewesen - und zeigen klar, dass Freiheit viele positive Folgen für das individuelle Lebensglück eines Menschen haben.
Die sozialistische Monarchie hingegen, wie sie verdeckt sich wieder in Europa mit seinem Zentralismus etabliert, ist dabei wieder auf dem besten Wege de facto die Leibeigenschaft - neuerdings als CO2 Knechte in Deutschland einzuführen.
Goethe zu lesen ist zweifelsohne anspruchsvoll - doch seine präzise Skizzierung der Freiheit in gewiss teils sehr hochgestochender Art und Weise - ist nichts desto trotz zeitlos genial und treffend. Schiller find ich eleganter als Goethe, aber dies ist ein rein subjektiver Eindruck.
Was an Goethe als Person widerwärtig sein soll erschliesst sich mir nicht - gleichwohl lehne ich es grundsätzlich, wenn jemand wem auch immer eine Pathologie andichten will, nur um durch das Stilmittel der persönlichen Denunzierung sich selbst zu erhöhen, weil man nicht bereit ist zu erkennen, wo die Freiheit gerade endet und der Sozialismus in diesem Land beginnt - und dies im übrigen vollkommen unabhängig davon wessen Partei man gerade gut findet oder auch nicht.
Desinformation wird nicht von mir, sondern vom Sozialismus praktiziert.
RE: Faust wird für den Sozialismus unerträglich - Goethe ist jetzt unerwünschte Literatur...