Liebe Freunde des Friedens und der Freiheit,
liebe Freunde der Liebe und des Glücks,
liebe Mitleser,
es gibt fast kein Thema in den letzten 20 Jahren über das ich nicht schon geschrieben hätte. In meinem Blog habe ich am 3. März 2016 unter anderem mir mal Gedanken über die Aussicht von negativen Dividenden gemacht, so wie ich mir Ende des vorangegangenen Jahrzehntes auf Grund charttechnischer Überlegungen zum Schluss kam, dass wir eines Tages negative Zinsen kriegen werden.
Damals wurde ich für bekloppt erklärt - Kommentare wie Negative Zinsen? Wie soll das denn gehen? Niemand würde sein Geld mehr auf der Bank lassen....
Und keine 10 Jahre später - im übrigen vollkommen konträr zu den offiziellen Verlautbarungen eines Trichets seinerszeit sind negative Zinsen und damit die faktische Enteignung der Sparer und der Altersvorsorge - kurzum all jener die gesund gewirtschaftet haben in ihrem Leben Realität - und ein Ende dieser Entwicklung ist noch nicht in Sicht. Denn auch Szenarien einer Hyperdeflation mit Negativ Zinsen von bis zu -20 Prozent soll es in der Wirtschaftsgeschichte schon mal in Asien gegeben haben.
Doch um Negativzinsen und die unsäglichen Folgen der Vermögensvernichtung zu Gunsten der Geldsozialisten und Leistungsunwilligen in diesem Land und Europa soll es hier nicht gehen - sondern um ein Thema das sich Aktionäre heute kaum vorstellen können.
Die Erhebung von negativen Dividenden für Aktionäre - oder anders formuliert - Aktionäre müssten bei negativen Dividenden in Zukunft für das Halten einer Aktie in die eigene Tasche zu Gunsten der Sozialisten greifen - sprich statt Dividende aus den Unternehmenserträgen zu erhalten müssten Aktionäre im EU-Sozialismus in Zukunft negative Dividenden berappen.
Freilich wird man vor negativen Dividenden - die Auszahlung von Dividenden beenden. In der Folge wäre dann eine jährliche Abgabe für Anteilsbesitzer an Unternehmen zu Gunsten des Unternehmens zu leisten, dass in Schiefflage geraten ist, weil die Zinspolitik immer mehr pervertiert - frei nach dem justizablen Grundsatz - Eigentum verpflichtet.
Ähnlich wie bei Genossenschaftsbanken - müssten Aktionäre dann aus ihrem Privatvermögen Nachschussverpflichtungen leisten - die auch wiederkehrender Natur sein können - kurzum der Aktionär bekommt keine Dividende mehr, sondern muss Abgaben und Zuschüsse aus seinem Privatvermögen an Unternehmen leisten.
Den vollständigen Artikel aus 2016 zu dem Thema negative Dividenden!? könnt ihr nachfolgend lesen...
Viel Spaß bei der Lektüre:
Negative Dividenden!?
Negative Dividenden?
Denken wir doch mal quer. Ist es bei Negativ Zinsen nicht sogar vertretbar Aktionäre mit Zwangsabgaben zu belasten, da sie ja Eigentümer eines Unternehmens ist, dass durch negative Zinsen abgestraft wird. Statt einer Dividende, die ja eh bei vielen Aktien gestrichen wird, wird in Zukunft möglicherweise jeder Aktionär automatisiert zur Kasse gebeten, sofern eine Aktiengesellschaft keine Profite mehr erwirtschaftet - sprich die Bank bucht entsprechend der Anzahl der Aktien einen Betrag X vom Depot ab. Sollte dies nicht möglich sein, dann wird gegen Gebühr zwangsliquidiert - egal welche Aktien. Natürlich würde die Politik statt des Begriffes negative Dividende dies als Sozialbeitrag oder ähnliches bezeichnen - oder eine andere nette Formulierung finden, wie beispielsweise Renditebeitrag oder ähnliches. Klingt doch viel besser als negative Zinsen - hat aber ebenso wertvernichtende Wirkung auf ihr Anlagevermögen und schmälert ihre Performance bei Anstiegen und steigert ihre Verluste bei Kursverfall überproportional...
Nur mal so als Gedanke. Denkbar ist ja alles in dieser Welt. Man spiele mal negative Divenden für US-Aktien durch, was das für Folgen für den Dow Jones hätte - und den größten Aktienmarkt der Welt...
Zwangsabgaben auf Vermögen von 2 oder 5 Prozent die 1 Million Euro übersteigen, würden dem Euro und den Staatsfinanzen sicherlich gut tun. Da würde aber so mancher Fonds wahrscheinlich die Lust auf Aktien verlieren, besonders auf solche die schlecht laufen. Ob es so kommt wissen wir nicht - aber ausschliessen will ich solche Entwicklungen ebenfalls nicht.
Bei Unternehmensanleihen sind die Anleger bei bestimmten Unternehmen bereits bereit einen Strafzins zu zahlen - warum sollten Aktionäre also in Zukunft nicht auch eine Gebühr dafür zahlen müssen, dass sie Aktien von Unternehmen halten, die eine herausragende Stellung haben. Den Eliten ist zu zutrauen, dass auch solche Gesetze demnächst im Rahmen der grossen Umverteilung verabschiedet werden.
Food for thought...