"Immer wieder bereit sein hinzuschauen, was wirklich da ist. Was ist jetzt wirklich da in meinem inneren Erleben? Das ist der Anfang. Wenn du oder ihr im Kontakt seid mit dem inneren Erleben, seid ihr auch im Kontakt mit eurer Umgebung und die Illusion der Trennung löst sich auf.
Es beginnt in uns, diese Nähe zu uns selbst. In dem Erleben und Spüren „Was ist jetzt da in meinem Körper, was wird gerade erlebt?“ und sich darauf einlassen. Das sind wirkliche Schritte im lieben Lernen. Das sind Liebesimpulse uns selbst gegenüber. Und wir wenden uns nur dem zu, was wir wirklich lieben.
Und manchmal ist das, was sich innen zeigt, erschütternd oder schmerzhaft oder bedrohlich. Und wenn es dir dann möglich ist, da zu bleiben und nichts damit zu tun, nicht wegzulaufen, dich dem zu öffnen - gerade dem! - setzt dies Wunderbares in dir in Gang.
Und das ist eine wunderbare Ausrichtung auf die Mittagspause, die jetzt kommt. Ihr könnt das in der Mittagspause auch immer wieder pflegen. Was erlebe ich jetzt und was ist jetzt da? Ich gebe dem Raum, egal ob es angenehm oder unangenehm ist. Es darf sein, es ist willkommen. So lernen wir lieben, bedingungslos zu lieben.
Voll und ganz zu lieben, es beginnt bei uns selbst! "
Intensiv-Wochenende Bern 2019
aus der Herzsitzarbeit
(geteilt von Timo, Foto Pixabay)