Ich spreche ja bewusst nicht von Jugend. Jemand mit 20 gehört nicht mehr dazu und ist oft schon in einer Form von Einkommen gebunden. Gerade dann, wenn man keine reichen Eltern hat. Selbst wer als Student nebenher nur 50€ zurücklegt, kann sich eine Menge aufbauen. Und ehrlich das konnte ich trotz Existenzminimum auch damals schon, da eben auch Studenten oft Geld regelrecht verprassen. Es muss ja nicht immer der Club sein, man kann mit nem Sixpack genauso viel Spaß mit Freunden haben.
Die meisten Menschen denken immer, dass der Kapitalismus um Geld geht. Das ist falsch. Es geht um Zeit. Und je älter man wird, umso mehr Geld muss man zur Seite legen um überhaupt noch etwas zu bewirken. Dann ist die Falle zugeschnappt und man arbeitet nur noch für andere. Das ist der Grund, wieso ich konsequent junge Leute dazu bringe sich bereits JETZT damit zu befassen und nicht noch 5-10 Jahre zu warten.
Ich wünschte auch es wäre anders, aber leider ist unsere Welt so. Und die Frage stellt sich halt, ob man ein paar Jahre feiern will oder ein Leben lang.
Leider hast Du natürlich recht, dass man so manchem "Rentenbeitrag" mit Tränen hinterher weint und sich fragt, was man damit alles hätte machen können. Gerade als noch "Jüngerer" kalkuliere ich nicht mehr damit irgend etwas zu erhalten.
RE: Warum ich Planspiele nicht empfehle