Hallo Balte,
ich freu mich, einen alten Tennisrecken bei Hive zu treffen. Ich habe leider nur aktiv bis zum 19. Lebensjahr im Verein gespielt, habe zu spät begonnen, um aus meinem Talent etwas zu machen (mit 12 in einen Verein, ab 13 dann Kreismeisterschaften bis zum Ende meiner "Regionalkarriere"), doch das Interesse ist geblieben, sowohl aktiv (im Urlaub und ein kleiner Rückfall in das Vereinsleben vor ca. 10 Jahren) als auch passiv. Die letzten Jahre habe ich mir allerdings nur noch die Ergebnisse angesehen.
Ich kann mich noch daran erinnern, als ich mit meinen Eltern im Urlaub auf Baltrum war und ein 17-Jähriger aus Leimen Wimbledon gewann. Die "Alten" (alle jünger als ich heute) haben sich im Gemeinschaftsraum der Pension Rasensport angesehen. Als 5-Jähriger hatte ich keine Ahnung von Tennis, aber es hat sich in mir eingeprägt, wie drei oder vier Generationen von Urlaubern, die sich nicht kannten, abgeklatscht und umarmt haben, als seien sie ihr Leben lang die besten Freunde und hätten soeben gemeinsam im Lotto gewonnen.
Das war mein Einstieg ins Tennis als Zuschauer. Die Leidenschaft für den weißen Sport hat mich lange nicht losgelassen und auch heute bin ich sofort wieder mittendrin, wenn mal ein Deutscher weit kommt.
Das war früher anders. Da habe ich wirklich jedes kleines Turnier und jedes Match gesehen.
Die Geschichte um Tatjana Maria ist eine wirklich Besondere. Vorhand-Slice geht wahrscheinlich auch nur auf Rasen als Vorteil. Ich weiß noch wie gefürchtet Steffi Grafs Rückhand-Slice auf der Tour war, aber besonders in Wimbledon galt ihre Rückhand sogar als gefährlicher als ihre spektakuläre Vorhand.
Ich würde mir ein Sommermärchen für die zweifache Mutter wünschen. Halt uns auf dem Laufenden :).
RE: Nur ein Tennis-Märchen