Also ich habe das Thema mit meinen beiden kleinen, Mädchen 6 und Junge 10, ganz bewusst angesprochen und diskutiert um ihre Sichtweise zu kennen und ein Gefühl dafür zu bekommen, ob das ganze Thema eine Belastung ist. Auch das ganze Virusthema haben wir besprochen. Wo gefahren vorhanden sind, und vor allem, dass man keine Panik davor haben muss. Und ich habe festgestellt, dass meine Kinder deutlich souveräner mit dem Thema umgehen als viele Erwachsene. Und von emotionaler Missbildung oder anderer schwerwiegender psychischer Belastungen kann ich keine Spur finden. Nun muss ich allerdings dazu sagen, dass wir unsere Kinder mit eigener Meinung und Selbstbewusstsein erziehen und das bei beiden schon in frühen Tagen als erkennbarer Charakterzug zu erkennen war.
Mir fällt in meinem Umkreis auf, dass umso lauter die Eltern alles verteufeln, die Kinder deutlich mehr Probleme im Umgang mit der Pandemie haben. Daher würde ich sogar behaupten, nicht die Pandemie verursacht die psychischen Störungen, sondern die Erziehung. Bedingt durch den Ausfall der Kitas und Schulen waren plötzlich Eltern gezwungen, sich deutlich mehr mit ihrem Nachwuchs auseinander zu setzen. Und da fing das größte Übel an.
Das ist meine Wahrnehmung ;)
RE: Was tun wir unseren Kindern an??