Du brauchst keine Erlaubnis, gegen was auch immer zu argumentieren. Wer sagt dir denn, dass du das nicht "darfst"? Deine Kommentare sind sichtbar, deine Haltung zu bestimmten Dingen ebenfalls.
Was es nicht gibt, ist die Sicherheit, dass alle, auf die du triffst oder die auf dich treffen, dir dabei entgegenkommen oder deine Ansichten teilen oder stützen. Manche tun es, andere nicht. Entspricht das etwa nicht deiner Erfahrung? Wieso musst du denn ausgerechnet jene von deiner Sicht überzeugen, die dir bereits signalisieren, dass sie sich nicht überzeugen lassen wollen?
Und warum genau darf sich die Wissenschaftler seit 100 Jahren eigentlich ALLES erlauben?
Rhetorische Frage, oder? Die hast du dir doch längst beantwortet. Warum stellt dich das nicht zufrieden?
Die Mittel, zu denen Menschen greifen, wenn sie sich im Streit oder uneins mit jemandem befinden, signalisieren nicht in jedem Fall Fairness. Ich sagte dir bereits, dass fair play nichts ist, worauf man sich verlassen kann. Wenn du dich darauf verlassen können willst, zu jeder Zeit eine saubere Auseinandersetzung zu erfahren, musst du selbst ein Höchstmaß an Sauberkeit und Fairplay aussenden. Tust du das ohne jeden eigenen Zweifel? Oder hast du beizeiten auch das Bedürfnis, jemandem eine Lektion zu erteilen, der dir dumm kommt?
RE: Meine Gedanken zu künstlicher Intelligenz