Ich denke in meinem ungeübten kämpferischen Dasein als Frau, dass es egal ist, wie viele Fußsoldaten eine Nation für sich rekrutieren kann. Da zu Fuß, so denke ich in meiner Unerfahrenheit, nur dann Kämpfe gewonnen werden können, WENN genügend Fußsoldaten da sind, die das machen wollen. Wie du angemerkt hast, gibt es nicht genug Freiwillige.
So man also den Kampf über die Luft führt, ist die Zerstörung proportional gesehen, sehr viel gewaltiger. Man killt dann einfach alles. Dafür braucht man ja gar nicht die vielen.
Es scheint ein gewisses Zögern zu geben, was das angeht. Weiß aber nicht, ob das stimmt.
Ich bin ganz freiwillig nicht beim Militär. Ich wurde so erzogen, dass ich schön sein sollte und wollte und es auch war. Aussehen war zunächst mal Kapital. Intelligenz im Rahmen des Möglichen das andere. Lesen, schreiben, rechnen lernen, das alles tat ich brav.
... von der flapsigen Art mal abgesehen, habe ich mal eine fast zweistündige Rede eines mittelrangigen Soldaten gehört, die mir Respekt einflößte. Er erzählte von seinen Erfahrungen in, ich glaube es war, Afghanistan. Ich kann nicht wiedergeben, was die Einzelheiten waren. Nur, dass er durch die Kampferfahrungen sehr viel über sich gelernt hat. Ich hatte vorher gedacht, dass alle, die ihren Wehrdienst ableisten, Idioten sind (nun, nicht vielleicht so krass, wie ich es gerade sage). Nach der Rede hat sich das verändert.
RE: Deutschland weiß sich zu wehren