RE: RE: Der Unrechtsstaat - eine Heimatschutzarmee als neue Waffe gegen das Volk?
You are viewing a single comment's thread from:

RE: Der Unrechtsstaat - eine Heimatschutzarmee als neue Waffe gegen das Volk?

Words
215
Reading
1 min
Listen
Play
5y

Was früher "in Echt" gemacht worden ist, wie oben so plastisch beschrieben, wie Erhängen oder Zerstückeln und Ähnliches, braucht heute nicht mehr so gemacht zu werden. Schon allein die Vorstellung, dass man von der Menschengemeinschaft geächtet und ausgeschlossen wird, weil man sich falscher Gedanken befleißigt, gebietet Gehorsam. Wir haben derartig viele Filme gesehen, Bücher gelesen und in den Medien verfolgt, was mit Menschen geschieht, die sich trauen, Etabliertes in Frage zu stellen oder sogar öffentlich zu machen, was als fehlerhaft gesehen wird, dass man meint, es würde einen dasselbe Schicksal ereilen. Ist aber oft gar nicht so.

Ich möchte darum Mut machen zum zivilen Ungehorsam. Die Erfahrung, dass Ungehorsam etwas Befreiendes ist und selbst positive Reaktionen von Leuten hervorrufen kann, von denen man solches nicht geglaubt haben würde.

Momentan lässt sich das schwer erkennen, das gebe ich zu. Das Empfinden von Freiheit will sich auch nicht wirklich für einen selbst einstellen, wenn man noch damit zu tun hat, sich seiner Haut zu erwehren und keinen Rückhalt findet, zum Beispiel im Arbeitsumfeld. Den muss man sich aktiv suchen und das bedeutet, aus der gewohnten Zone herauszukommen und neue Ufer anzustreben.

Abgerechnet wird ohnehin zum Schluss, auf dem Sterbebett. Wer dann keine Reue zu den eigenen Handlungen und Unterlassungen empfinden will, dem wird der Übergang leichter fallen.

@erh.germany: Was früher "in | Ecency