Auch ich finde, diese Passage ist es Wert, herausgehoben zu werden:
Wo ist eigentlich begründet dargestellt, dass eine akademische Bildung die Voraussetzung eines Broterwerbs sein muss und diesem zu dienen hat? Und wo ist begründet dargestellt, dass nicht jeder Broterwerb auf dem Weg eines in der Praxis stattfindenden Lehrlings-Lehrherren-Verhältnisses erlernt werden kann - außerhalb des akademischen Betriebs?
Das persönliche Studieren, weil man eine Thematik aus eigenem Interesse verfolgt, sich mit ihr befasst, sie von vielen Seiten aus betrachtet, lesend, forschend, fragend, sich austauschend im offenen Dialog mit anderen, ist ein Lernen frei von den erwähnten Zwängen. Erst ein gewisses Lebensalter macht dies möglich, das ist wohl zwangsläufig so, nachdem man die Erfahrungen in der Welt machte, von Berufsleben und sozialem Dasein.
Da man hier keine Scheine macht und keine Beweise erbringt, gibt es auch keinen Namen, den man sich machen kann. Wie viele unveröffentlichte Schriften und Aufzeichnungen wohl bei den Menschen zu finden sind, die nie als Autoren bekannt wurden?
Von der heute etablierten Wissenschaft konnte ich kaum Hilfe für die Beantwortung der in vorausgehenden Artikeln gestellten Frage erwarten.
Vermutlich nicht. Bist du da mal dran gewesen oder hast du probiert, einen Austausch anzuregen?
RE: Persönlichkeitsbildung? Wo? Lehrhäuser als Jugendbildungsstätten !!! Ergänzende Gedanken