Ich biete dir eine These an: weil im Prinzip auch die Entscheider in der Regierung nicht wirklich an die Gefährlichkeit des Virus glauben. Wenn man eine wirklich absolut tödliche Krankheit hat, dann lässt sie sich durch nichts verhindern, ist meine Theorie. Wobei ich eine mono-kausale, also "einzelne" Ursachenzuschreibung nicht teile. Es treffen für Elend und Krankheit stets mehrere Ursachen auf und wirken im Wechsel miteinander.
Daraus ableitend, stelle ich den Gedanken auf, dass ein Virus allein keine Millionen von Toten hervorbringen kann, weil es immer auch gleichzeitig mehrere Elends-Herde geben muss, damit von einer Seuche gesprochen werden kann: Mangelernährung und Hunger, kein Zugang zu sauberem Wasser, kriegerische Auseinandersetzungen, psychische Instabilität (hoher Stress und Angst/Panik), aus Stress heraus resultierende Falschbehandlung von Patienten, beispielsweise durch Über- und Falsch-Medikation und unter Unterversorgung von existentiell nötigen Dingen. Wie etwa menschliche Fürsorge, genügend Schlaf, körperliche Zuwendung, angemessene Krankheits- und Sterbebegleitung. Krank werden Leute körperlich wie seelisch, wenn sie erkennen, dass sie keine tragende Gemeinschaft vorfinden, wo jeder nur der Konkurrent des anderen ist.
Zum BGE bin ich ambivalent. Das würde aber zu weit führen, es hier darzulegen.
Hast du zurzeit Menschen, auf die du dich verlassen kannst und umgekehrt sie sich auf dich? Das hilft schon mal, um nicht so isoliert zu sein. Machst du auch gute Erfahrungen in dieser Zeit und bringt es dir Erkenntnisse, die du bisher noch nicht in der Form hattest?
RE: Es kann niemals "um alle" gehen. Unmöglich.