Da war doch mal was.

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Da habe ich mal wieder aus meinem Bildzeitungsbuch eine schöne Seite fotographiert.

Das geht jetzt an alle, die Weihnachten nach den Familienfeiern mit ein paar Gläsern Zuviel, noch Autofahren wollen.
Früher war alles besser:))

Am 28.03.1968 titelte diese Boulevardzeitung eine Ungeheuerlichkeit.

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Regierung beschließt: Doch 0,8!

Der Artikel ließt sich wirklich gut. Ein gewisser Verkehrsmisiter "Leber" (anscheinend hieß der damals wirklich so. Wie passend.) hat es doch tatsächlich gewagt, eine 0,8 Promille Grenze druchzudrücken.
Nur ein paar Schnäpse oder ein Schoppen Wein oder noch viel schlimmer, wenige Gläser Bier und schon soll man nicht mehr Auto fahren dürfen?
Ja wo gibts den sowas.

Und noch viel wilder, dass haben sie trotz ALLEN KRITIKERN und WISSENSCHAFTLICHE BEDENKEN durchgedrückt.
Welche Wissenschaftler waren das wohl?

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Und diese fadenscheinliche Begründung der Regierung: "Die Bundesrepublik hält den absoluten Weltrekord an tödlichen Unfällen im Straßenverkehr."
Bei knapp 30 % dieser Unfälle waren übermäßiger Alkoholgenuss im Spiel.

Na und? Was kümmern den Bürger schon die Toten auf der Strasse.

Und gut, dass sie daneben auch gleich diese Tabelle angehängt haben.
Fast wie zufällig klingen die Adjektive dabei: KLEINES Glas Bier, EINFACHEN Schnaps.
Ausserdem ist dann BLITZSCHNELL die Grenze überschritten.

1968 ist lange her?
Ja schon, aber wir Bayern haben diesen Beschluss noch 2008 nicht verkraftet.
Denn 2008 stellte unser damaliger bayerische Ministerpräsident Beckstein (CSU) bei einem Interview im Bayerischen Rundfunk klar: Zwei Mass Bier und dann Autofahren ist für uns Bayern schon OK.
Gut, er hat noch angefügt, dass man die 2 Mass auf sechs bis sieben Stunden auf der Wiesen verteilen soll.
Ich war schon mal auf der Wiesn. Ich habe es nie geschafft, eine Mass Bier 3 Stunden vor mir herzuschieben bis ich die dann leer hatte. Und zwei in 6 Stunden sowieso nicht. Da ist man ja am Verdurschten.

Gut dass ich ein Bayer bin. Na dann Prost und frohe Weihnachten an alle!

Da war doch mal was. | Ecency