Es gibt wieder Neuigkeiten vom ADFC e.V.
Leih-Elektroräder und -E-Scooter sind nicht so umweltfreundlich wie man denken könnte.
Was auf den ersten Blick sehr Nachhaltig aussieht, entpuppt sich zum genauen Gegenteil. Mir sind noch die Bilder im Kopf, wie dutzende E-Scooter aus den Flüssen gezogen wurdenn einfach weil man sie aus Spaß da reingeschmissen hat. Aber auch der eigentliche Nutzen dieser Roller und Fahrräder wird oft missverstanden.
Eine Studie der Technischen Hochschule Zürich fand heraus, dass die Leihgeräte nicht die Autos ersetzen, sondern hauptsächlich den kurzen Fußmarsch oder den Fahrradweg von nicht motorisierten Rädern.
Damit haben wir statt etwas zu verbessern, wieder mal etwas verschlechtert.
Es ist ja auch bequemer, sich schnell auf so ein Gefährt zu stellen, als den Kilometer bis zum nächsten Kiosk zu Fuß zu gehen. Ein weiterer Weg ist damit freilich nicht zu bewältigen. So zumindest diejenigen, die mit dem Auto unterwegs sind.
Meine Meinung: Ich selbst fahre seid 5 Jahren ein E-Lastenrad und habe quasi damit mein Auto ersetzt. Das nutze ich nur noch um weite Strecken über 15 km zu bewältigen. Muss aber gestehen, auch für kurze Strecken von einem Kilometer nehme ich lieber das E Fahrrad als meinen nicht Elektro unterstützten Drahtesel. Da muss ich an mir arbeiten.
Der folgende Text ist 1 zu 1 kopiert von der offiziellen ADFC Seite: https://www.adfc.de/
Eine Studie der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich hat untersucht, wie Leih-Elektroräder und E-Scooter zum Ausleihen genutzt werden. Das Ergebnis: Sie ersetzen selten eine Autofahrt.
Ein Baustein für die Verkehrswende ist die Elektromobilität. Dazu gehören Elektroautos und Elektrofahrräder sowie E-Scooter. Vor allem Elektroräder gelten als umweltfreundliche Alternative, wenn durch sie eine Fahrt mit dem Auto ersetzt wird.
Eine Schweizer Studie zeigt nun aber, dass Leih-E-Scooter und -Elektrofahrräder vor allem Fahrten mit dem ÖPNV, einem Rad ohne Motor oder Strecken zu Fuß ersetzen. Autofahrten werden hingegen seltener ersetzt.
Großes Potenzial vorhanden
Für die Studie haben die Schweizer Wissenschaftlerinnen Fahrprofile von gut 500 verschiedenen Fahrerinnen im Stadtgebiet Zürich erhoben und analysiert. Außerdem haben sie gefragt, welches Verkehrsmittel die Teilnehmer*innen genutzt hätten, wenn sie nicht mit dem öffentlichen Elektrorad gefahren wären.
Für die Wissenschaftler ist die Studie ein Aufruf an die Betreiber, ihre Systeme zu verbessern. Es gebe großes Potenzial, etwa, wenn geteilte Elektroräder das Einzugsgebiet des ÖPNV vergrößern würden.