Nun ja, lieber König des Tümpels am Märchen-Festspielschloss ich hatte ja im Kuratoren-Kommentar schon mal kurz angefangen zu schreiben... hier nun die Fortsetzung zu deinen Gedankengängen.
Mit Wasserstoff, oder wenigstens mit preiswerten LiFePO4–Akkumulatoren (Danke für den erhellenden Hinweis, lieber
@jaki01) wollen sie uns auch nicht fahren lassen. Die Industrie lässt lieber seltene Erden für teure Batterien kratzen.
Na der Versuch war ja da, zwar nachdem die Russen bereits Großflugzeuge erfolgreich mit Wasserstoff betrieben hatten (in den 70ern), aber egal. Da hatte doch tatsächlich ein deutscher Autobauer aus der Hauptstadt von Bayern eine Serie von solchen Fahrzeugen mit Wasserstoffantrieb (7er) ins Rennen geschickt und sogar die Politik mit ins Spiel einbezogen die durften nämlich auf den ja angeblich hochexplosiven Geräten die Alltagstauglichkeit beweisen. Der Spaß dabei war das die Technologieträger gut funktioniert hatten, absolut Schadstofffrei waren, aber einen kleinen Makel mit sich herum geschleppt hatten, naja eigentlich waren es zwei:
- es gab nicht genügend Tankstellen wo man hätte Tanken können (war das bei den Stromern nicht auch so?)
- und wenn man getankt hatte konnte man sich auch nicht sicher sein anzukommen, bzw. losfahren zu können denn oft war einfach nur der Tank leer haha einfach so !
Punkt 2 war heikel da haben nämlich ein paar Jungs in der Entwicklungsabteilung irgendwie sich im Tiefschlaf befunden, oder beim Studium der Stoffeigenschaften in Chemie und Physik dauer-gefehlt, denn sonst wäre von vorne herein klar gewesen das Wasserstoff nur ganz ganz schwer am verschwinden gehindert werden kann weil es sich um eines der kleinsten Moleküle handelt. Kurzum man hatte versäumt dafür zu sorgen das der Wasserstoff an Ort und Stelle verbleibt bis er benötigt wird.
Dieses kleine Problem konnten die Herrschaften nicht lösen oder wollten es nicht, obwohl mehrere Lösungsansätze dafür da waren die funktioniert hätten (wir selbst hatten mit einer unserer Firmen bewiesen das es funktioniert) also hat man langsam das Projekt aus der Öffentlichkeit genommen und eingestampft, absolute Fehlentscheidung, denn nun hatte es wieder mehr als 10 Jahre gedauert bis die Japaner mit dem Brennstoffzellenauto wieder auftauchten ein etwas anderes Konzept aber mit dem selben Grundproblem dem Tank für den Wasserstoff, aber es gab eine Lösung.
Diese Kisten aus Bayern, 2Tonnen schwere Limousinen hätten seit mehr als 10 Jahren die deutsche und internationale Umwelt mit nichts mehr als Wasser- und Sauerstoff-Ausstoß verschmutzen können und so den Weg in die grüne Zukunft weisen können mit deutscher Ingenieurskunst vom feinsten.
Aber das Projekt Wasserstoffauto scheiterte damals an einer falschen Materialauswahl für einen billigen Tank was für ein Blamage obwohl die Lösung direkt zu haben gewesen wäre, käuflich selbstverständlich, wir hätten die mit Tonnen von den Dingern beliefern können.
Die Wasserstoffwirtschaft grün, grüner, am grünsten hätte bereits Wirklichkeit sein können und wir wären erheblich weiter in den Anstrengungen den hübschen Planeten noch ein wenig zu erhalten oder gar zu retten.
Und so müssen heute eure und meine Kinder demonstrieren um etwas zu retten was sie gar nicht verbockt haben, so ist das, wir haben es verbockt wir alle basta! Nein ich und meine Entwickler nicht denn wir haben ja die Lösungen gesucht und gefunden gehabt, nur wurden aus unerfindlichen Gründen keinerlei wirkliche Anstrengungen unternommen das Problem zu lösen bzw. zu beseitigen, den anderen von unsern Leuten entwickelten Produkten (Katalysatoren-Beschichtungen) traute man hingegen schon die waren sehr gefragt.
Wir sollten wirklich alle mal wieder unsere grauen Zellen zum denken benutzen anstatt fortwährend vorgesetzten Müll zu konsumieren ohne Widerspruch.
mit sonnigen Grüßen aus Andalusien dem Land des Ökostroms für Europa
Don Thomas
RE: Ziegen, die über Schafe meckern