ist ein Thriller und eine Fernsehserie aus dem Jahr 2020. Die Handlung beginnt im nahen Osten. Die Palästinenser kämpfen für ihre Unabhängigkeit und der islamische Staat hat weite Teile Syriens besetzt. Inzwischen ist die Hauptstadt Damaskus vom IS umzingelt und die Panzer beginnen in die Stadt zu schießen. Währenddessen steht ein junger Mann auf dem Marktplatz von Damaskus und predigt das Wort Gottes, während die Granaten einschlagen und die Menschen flüchten. Er ruft den Flüchtenden zu, dass sie sich nicht zu Sorgen brauchen, denn Gott wird sie retten. Daraufhin zieht ein Sandsturm auf. der die IS-Milizen in die Flucht schlägt.
Fortan bildet sich zuerst eine kleine Gruppe von Anhängern um den jungen Mann, den sie Al-Massih nennen und für den Messias halten. Aus der kleinen Gruppe wird eine große Anzahl von Anhängern, die er schließlich an die Grenze von Israel führt und dort mediale Aufmerksamkeit erlangt. Das politische Gefüge gerät ins Wanken und die Geheimdienste beginnen sich für den Unbekannten zu interessieren.
Diese Serie hat eine enorme Sogwirkung. Eine seltsame Eigendynamik wird in Gang gesetzt. Al-Massih ist äußerst charismatisch und ständig ist der Zuschauer am wanken, ob wir es mit einem Betrüger oder mit dem Messias zu tun haben. Eine äußerst schmale Gradwanderung in der Meinungsbildung bildet sich heraus. Eine nicht endende fast schon quälende Spannung wird erzeugt. Mich hat die Serie sehr gefesselt, deswegen zwei Daumen hoch, ist absolut sehenswert.