ist eine abgeschlossene Miniserie, die 2017 veröffentlicht wurde und im wilden Westen des Jahres 1884 spielt. In der Kleinstadt LaBelle gibt es eine Erzmine, die Arbeitsplatz und Einkommen für deren Einwohner garantiert. Eines Tages kommt es zum Grubenunglück, durch das fast alle Männer der Stadt ausgelöscht werden. Übrig bleiben die Frauen, die ihr Leben neu organisieren und sich in der rauen von Männern dominierten Welt des wilden Westens behaupten müssen. Erschwerend kommt hinzu, dass eine mörderische Banditenbande die Gegend unsicher macht. Es läuft alles auf eine grosse Konfrontation hinaus, auf die sich die Frauen vorbereiten müssen.
Die Darsteller und Szenen sind mit viel Liebe zum Detail arrangiert. Bis hin zur Maske und den Kostümen der Darsteller, die wirken authentisch, verbraucht und vom Leben gezeichnet. Natürlich darf es auch nicht an einigen Western-Klischees mangeln: Die Banditenbande, der Held und seine Liebe, der Showdown am Ende, alles bekannte aber nicht überstrapazierte Elemente eines klassischen Westerns.
Der Spannungsbogen ist von Anfang bis Ende gegeben und bricht allenfalls in den gefühlsbetonten Szenen etwas ein, die aber geschickt in die Story eingebettet werden. Ganz grosses Kino, hier wird Western pur und erstklassige Unterhaltung geboten, beide Daumen hoch.