RE: RE: WUT - eine zensierte Emotion
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RE: WUT - eine zensierte Emotion

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Da stimm ich dir zu. Es muss ein Ausgleich beider sein UND gleichzeitig auch die Hingabe zum Vertrauen in sich selbst.
Denn ja, wenn man sich selbst nicht vertraut, durch was auch immer einem mal widerfahren ist, dann ist es schon sinnvoll, dass der Verstand auch einfach versteht, was da von statten läuft. Damit der Verstand nicht dann jedes Mal dich "fertig macht" oder "klein macht", weil du deine Gefühle ausgelebt hast. z.B. "Wieso hast du das schon wieder gemacht?" "Du willst doch keine Menschen anschreien" "Jetzt weinst du schon wieder, doch eigentlich ist ja nichts" usw usw.
In heutiger Zeit sind wir sehr verstandesorientiert aufgewachsen und erzogen worden (hingezogen) durch beispielsweise, das schönste Beispiel, unser Schulsystem. Und dieses Schulsystem hat wirklich jeden von uns geprägt - unabhängig davon welche Berufung er im Nachhinein angeht. Für den einen war es nicht so schlimm und für den anderen sehr schlimm - auch je nach Weltgeschehen zu diesem Zeitpunkt (was ja alles in der Schule aufgefasst und durchgearbeitet wird) UND eigenen (seelischen) Empfinden zu urteilen.

Für mich gehört der Verstand durchaus zu einem "Bewussten Erleben" dazu. Da er bei mir äußerst ausgeprägt ist und ich mir viele (Verstandes)Fragen stelle, möchte ich ihn dann auch dementsprechend als Werkzeug nutzen und ihn nicht verteufeln, nur weil er oft und gerne denkt (was das Wesen des Verstandes halt tut). Dahingehend trainiere ich ihn ein wenig (indem ich die richtigen Fragen stelle) und um abzuwägen, wann ich meine Gedanken durchrattern lasse (und dann fette Texte verfasse) und wann ich auch einfach mal an nichts denke und im Moment bin. Ist auch abhängig vom Ort (Natur oder Stadt) oder auch Zeit (bei einer Frau abhängig vom monatl. Zyklus, der einen da auch helfen kann; Zeit im Sinne von was im Weltgeschehen gerade passiert und jedem direkt/indirekt beeinflusst).

Damit möchte ich einfach sagen: Der Verstand ist nichts böses - so wie es uns von vielen Leuten vermittelt wird, die dann empfehlen NUR zu fühlen und GAR NICHTS zu denken.
Klar, wenn der Körper in einem gewissen Ruhe-Zustand ist und an nichts denkt, und gleichzeitig man vorher viel gearbeitet hat für das wo man gerade ist, DANN können durch die reine Wahrnehmung beeindruckende Einfälle in Kopf fallen, die einen genau da weiterhelfen, wo man aufgehört hat.

Es ist alles ein Prozess. (während das Wesen des Verstand rein Zielorientiert ist)

@charlissy: Da stimm ich | Ecency