The world is spinning faster and faster – at least in the financial markets. When debt is piling up to your neck, the room for maneuver to respond appropriately keeps shrinking, and we are seeing this more and more clearly in the United States right now. We might soon hear news similar to what came out of Russia, where the American president no longer dares to appear in public because he fears the people might string him up from the gallows. The death of the U.S. dollar is becoming increasingly likely, even as inflation continues to rise in parallel.
What can one do in such a crisis, you might ask – and some European countries have found a solution. The Dutch are making a first move by pulling all their gold out of the United States and transferring it to London. At the same time, military threats are being issued against anyone who sells U.S. Treasury bonds, thereby further fueling yields – you could hardly make something like this up.
It could be a stormy autumn, and yet market hedges are still quite cheap at the moment, which suggests a certain complacency among investors. So who is right – Nvidia, which is subsidizing its own sales, or the gold bugs, who fundamentally trust no one unless it's backed by gold? Anything that works against the dollar should tend to rise, but who knows what other surprises are still in store.
Die Welt dreht sich immer schneller – zumindest am Finanzmarkt. Wenn die Schulden bis zum Hals stehen, wird der Spielraum, um angemessen zu reagieren, immer kleiner, und das sehen wir jetzt in den USA immer stärker. Eventuell bekommen wir auch bald ähnliche Nachrichten wie aus Russland zu hören, wenn sich der amerikanische Präsident nicht mehr in die Öffentlichkeit traut, weil er Angst hat, dass ihn das Volk an den Galgen bringt. Der Freitod des US-Dollar wird immer wahrscheinlicher, obwohl die Inflation parallel immer mehr ansteigt.
Was kann man in so einer Krisensituation tun, denkt man sich, und einige europäische Länder haben da eine Lösung gefunden. Die Holländer machen einen ersten Schritt und ziehen ihr ganzes Gold aus den USA ab und transferieren es nach London. Gleichzeitig werden militärische Drohungen ausgestoßen für jeden, der US-Staatsanleihen verkauft und somit die Rendite weiter befeuert – so etwas kann man sich fast nicht ausdenken.
Es könnte ein stürmischer Herbst werden, und Absicherungen am Markt sind dennoch ziemlich günstig zur Zeit, was auf Sorglosigkeit der Anleger schließen lässt. Wer hat nun Recht – etwa Nvidia, die ihren eigenen Absatz subventioniert, oder aber die Goldbugs, die grundlegend niemandem trauen, außer es ist mit Gold hinterlegt? Alles, was gegen den Dollar handelt, müsste tendenziell steigen, aber wer weiß, was da noch für Überraschungen kommen werden.
USD/JPY Intervention um Verkauf von US Staatsanleihen zu verhindern
Holland the real Gold Bug