📦 Noch ein Hillenbrand - der brandneue „Lieferdienst“

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Amazon zum Quadrat

Nachdem ich letzte Woche erst Drohnenland mit erneutem Genuss gelesen habe musste ich hier zugreifen! Der brandneue Tom Hillenbrand „Lieferdienst“ stand in der Bibliothek zum Ausleihen bereit. Ja die sind echt topaktuell bei uns. Hat keine 200 Seiten und daher konnte ich das Büchlein innerhalb von zwei Tagen durchlesen.

Die Geschichte ist etwas wild, aber mir gefällt wie Hillenbrand Trends und Entwicklungen in die Zukunft denken kann. Er greift dabei immer wieder aktuelle Themen auf, wie hier die Sache mit dem „liefern lassen“ und verbindet das geschickt mit der 3D Druck Technologie. Fertig ist eine gute Story.

Lieferdienste bringen dir alles, was du willst – und das binnen Minuten. Doch ein Geschäft machen nur Zusteller, die besonders schnell und besonders skrupellos sind. Tom Hillenbrands brillanter neuer Thriller
erzählt von einer Welt, in der Kuriere bis an die Zähne bewaffnet sind – und Lieferdienste mehr Macht haben, als wir uns vorstellen können.

Neu-Berlin, irgendwann in der Zukunft: Arkadis Arbeitgeber Rio ist darauf spezialisiert, Bestellungen per 3D-Drucker herzustellen und unverzĂĽglich auszuliefern. Der Druck ist enorm: Sobald etwas geordert wird, egal ob Spielekonsole oder Zahnpasta, beginnt ein gnadenloser Wettlauf aller Lieferdienste um die schnellste Zustellung.
Die FuĂźsoldaten dieses brutalen Wettbewerbs sind sogenannte Bringer. Auf Hoverboards sausen Arkadi und andere Kuriere durch die Stadt und versuchen, die Konkurrenz mit allen Mitteln auszustechen.

Eines Tages bittet ihn ein Kollege, einen Auftrag für ihn zu übernehmen. Kaum hat Arkadi die Lieferung übernommen, muss er mitansehen, wie sein Kollege stirbt. Der junge Kurier gerät in einen Strudel von Ereignissen, aus dem er sich kaum mehr befreien kann: Arkadi soll seltsame Sonderaufträge ausführen und seine Chefetage interessiert sich plötzlich sehr für ihn. Kann er die mysteriösen Lieferungen zustellen, bevor ihn die Marketing-Drohnen der Konkurrenz aus der Luft holen?

thalia.de

Das Buch ist definitiv rasant und spannend geschrieben und gerade weil es so kurz ist, liest man immer weiter. Die Sprache isz etwas gewöhnungsbedürftig denn Hillenbrand hat hier in einem Jugendsprech geschrieben, an den man sich erst gewöhnen muss. Zumindest gibt es mir so. Will nicht zuviel verraten aber die verrückte Story wird tatsächlich erst auf den letzten zwei Seiten aufgeklärt, und es ist ein echt unerwartetes Ende.

Kann das BĂĽchlein empfehlen, oder kennt ihr es bereits?

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