Ich halte das Prinzip von "unkontaktierten" Volksstämmen für grundsätzlich falsch, weil nicht praktikabel. Solche Leute dürfen nicht "geschützt" werden indem man sie isoliert, sondern man muß dafür sorgen das sie auf eine Art und Weise in die Gesellschaft intergriert werden, die ihnen so wenig wie möglich schadet. Denn nur das befähigt sie, sich für ihre legitimen Anliegen und Rechte effektiv einzusetzen. Beispiele dafür gibt es in Brasilien, zwar nicht perfekt, aber doch besser als die "Zooaffen" Methode von früher. Dort gibt es mittlerweile Yanomami die Jura studiert haben und ihren Stamm in Brasilia vertreten. Das nützt was, nicht die Indigenen dumm zu halten indem man sie von der modernen Welt isoliert. Denn auch sie leben nunmal in der modernen Welt, ob es ihnen gefällt oder nicht.
Ihnen dies zu verklickern, und gleichzeitig die gefährlichen Aspekte zu vermeiden (leider hat man da reichlich Erfahrungen)), das muß das Ziel sein. Und es ist auch der beste Schutz vor Landraub und solchen Sachen, die es unvermeidlich immer wieder geben wird. Voraussetzung dafür ist allerdings eine Regierung, die nicht selbst in solche Machenschaften involviert ist. Leider in Südamerika (auch) selten.
RE: Wieder hat die Profit-Gier gewonnen! - And once again, greed for profit has won!