Trump glaubt wahrscheinlich, Hamlet sei eine englische Schinkenspezialität oder sowas.
Und sicher ist es nobel Shakespear-Darsteller zu sein - aber die Hauptrolle in einer HBO Mini Serie spült wohl doch erheblich mehr Geld in die Kasse. Er war ja vorher noch kein wirklicher Star. Und jeder muß seine Rechnungen irgendwie bezahlen.
Sein Akzent in BoB ist ja auch nicht so heftig, im Gegensatz zu dem mancher seiner Kameraden. Sein Hintergrund ist das er Lehrer war, vor der Armee, also ein gebildeter Mann. Wenn ich drauf geachtet hätte, hätte ich vieleicht auf Kanadier getippt.
Mit den Akzenten die Schauspieler in Filmen vortragen, ist das so eine Sache. Manche machen das echt gut, manche... eher weniger. Cockney Englisch geht ja noch, aber wenns dann schottisch, irish oder australisch klingen soll, dann wirds echt schwierig. Das lernt man nicht mal eben in einem 2 Wochen Kursus. Noch schlimmer wirds wenn Ami Schauspieler angeblich deutsch sprechen, wie in "Die Hard" zB. Amerikaner denken wohl das sei ok so - aber ein Deutscher faßt sich nur an den Kopf wenn er das hört.
RE: Jazz-Matinee – Damian Lewis